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Loreen - Heal Review

Enttäuschendes Debütalbum der Eurovisionssiegerin trotz einiger Hits



Die schwedische Siegerin des diesjährigen Eurovision Song Contest, Loreen, mit bürgerlichem Namen Lorine Zineb Nora Talhaoui, hat jetzt ihr erstes Album "Heal" veröffentlich. Leider hält das Album nicht das, was ihr Sieg versprochen hat.

Loreen - Heal
Zuerst: Der Siegertitel "Euphoria" ist natürlich enthalten. Dieser gehört zu einer kleinen Anzahl an Knallern, die auf der CD zu finden ist. Mit ihrem Winning-Track "Euphoria" verkaufte das Ausnahmetalent mit den marokkanischen Wurzeln über 1 Million Einheiten (alleine in Deutschland gingen mehr als 500.000 Copies über die Ladentische!), stieg in 18 (!) Ländern auf Platz 1 der Charts und wurde auch international geradezu mit Platin und Gold überschüttet (u.a. ganze 5 Platin-Awards in Schweden, sowie in Deutschland, Dänemark, der Schweiz...). "Euphoria" avancierte in Schallgeschwindigkeit mit über 1400 Plays zu einem der ganz großen Sommerhits 2012 und wurde u.a. bei der ZDF Fußball-EM-Übertragung, im "Popstars"-Finale, bei "The Dome" sowie während des SWR New Pop Festivals performt, bei dem Loreen zusätzlich mit dem begehrten SWR3 New Pop Newcomer-Award ausgezeichnet wurde.

Der überwiegende Großteil des Albums enthält allerdings eher langatmigere Lieder. 08/15-Popmusik, vermischt mit einigen Trance-Elementen, lassen "Heal" nicht zu einem Highlight des Eurovision Cong Contests werden. Auch der Titel "My heart is refusing me", ebenfalls ein Lied des Contests, ist auf dem Album enthalten.

Doch damit haben sich die Knaller auch erschöpft. Der Rest des Albums besteht aus Liedern, die zwar durchaus solide sind, aber keinen richtigen "Aha"-Effekt erzeugen. Das titelgebende "Heal" ist eine Ballade, die sich mehr geflüstert, als gesungen, anhört. Die restlichen neun Lieder des Albums sind daher auch kaum der Erwähnung wert.

Die Präsentation und Ausstattung der CD rettet diese Mängel auch nicht mehr, obwohl sie definitiv gelungen erstellt wurde.

Tracklist
1. In My Head
2. My Heart Is Refusing Me
3. Everytime
4. Euphoria
5. Crying Out Your Name
6. Do We Even Matter
7. Sidewalk
8. Sober
9. If She's The One
10. Breaking Robot
11. See You Again
12. Heal (Feat. Blanks)

Unser Fazit

Enttäuschendes Debütalbum der Eurovisionssiegerin trotz einiger Hits

Solide produziert, aber nicht nur mit Knallern besetztes Album der ESC-Gewinnerin.

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Release 2012-10-26
Studio Warner Music International (Warner)
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