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Devil’s Train – Devil’s Train Review

Hard Rock mit Vollgas


11.04.2026  Redaktion  0 Likes  0 Kommentare 
Devil’s Train – Devil’s Train Review Bild Devil’s Train – Devil’s Train Review Screenshot Devil’s Train – Devil’s Train Review Foto

Mit „Devil’s Train“ bekommt ein Album aus dem Jahr 2012 neues Leben eingehaucht – und das fühlt sich überraschend frisch an. Der Re-Release auf Vinyl ist mehr als nur Nostalgie, denn dieses Debüt hat nichts von seiner Energie verloren. Hier geht es um dreckigen Hard Rock, der direkt nach vorne geht, ohne Umwege und ohne Kompromisse.

Ein Album wie ein heißgelaufener Motor
Schon der Opener „Fire And Water“ macht keine Gefangenen. Druckvolle Riffs, ein treibender Groove und eine Stimme, die sofort klarmacht, wer hier das Kommando hat. R.D. Liapakis liefert eine Performance ab, die perfekt zu diesem Sound passt – rau, kraftvoll und mit genau der richtigen Portion Attitüde.

Das Album fühlt sich an wie eine durchgehende Fahrt auf der Überholspur. Kein langes Vorgeplänkel, kein unnötiger Ballast – einfach Rock’n’Roll, der funktioniert.

Klassischer Hard Rock mit klarer Linie
Devil’s Train“ ist tief in den 70er- und 80er-Jahren verwurzelt. Die Einflüsse sind deutlich hörbar, aber nie aufdringlich. Stattdessen entsteht ein Sound, der vertraut wirkt, ohne altbacken zu sein.

Tracks wie „Roll The Dice“ oder der Titeltrack „Devil’s Train“ bringen genau dieses Gefühl auf den Punkt. Hier geht es um große Riffs, eingängige Hooks und eine Energie, die sich direkt überträgt.

Allstar-Besetzung mit Erfahrung
Dass hier erfahrene Musiker am Werk sind, hört man sofort. Die Rhythmussektion liefert ein stabiles Fundament, während die Gitarren immer wieder kleine Highlights setzen. Alles greift sauber ineinander, ohne dabei steril zu wirken.

Gerade dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass die Songs auch nach mehreren Durchläufen nicht langweilig werden. Es ist nichts revolutionär – aber genau das will dieses Album auch gar nicht sein.

Zwischen Adrenalin und Nostalgie
Ein interessanter Aspekt ist die Balance zwischen Energie und Retro-Feeling. Songs wie „Forever“ oder „Coming Home“ bringen etwas mehr Melodie ins Spiel, ohne den Drive zu verlieren.

Das Cover von „American Woman“ fügt sich dabei überraschend gut ins Gesamtbild ein und unterstreicht die Einflüsse der Band. Es wirkt nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie eine bewusste Verneigung vor den eigenen Wurzeln.

Ein Sound, der auf Vinyl zuhause ist
Gerade im Kontext des Vinyl-Re-Releases entfaltet „Devil’s Train“ seinen vollen Charme. Dieser Sound gehört tatsächlich auf Platte – warm, direkt und mit einer gewissen Rauheit, die digital oft verloren geht.

Man merkt, dass dieses Album aus einer Zeit stammt, in der Musik noch anders gedacht wurde. Und genau das macht es heute wieder spannend.

Tracklist
  1. Fire And Water
  2. Devil’s Train
  3. Roll The Dice
  4. To The Ground
  5. Forever
  6. Sweet Devil’s Kiss
  7. Find New Love
  8. Room 66/64
  9. Coming Home
  10. Yellow Blaze
  11. The Answers
  12. American Woman


Devil’s Train“ ist ein klassisches Hard-Rock-Album, das auch Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nichts von seiner Wirkung verloren hat. Der Re-Release zeigt, wie zeitlos gut gemachter Rock sein kann. Klar, große Überraschungen gibt es nicht – aber dafür jede Menge Energie, starke Riffs und ehrliche Attitüde. Wer auf traditionellen Hard Rock steht, wird hier bestens bedient.

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