Hamburger Death Metal mit roher Live-Energie und brutaler Vielfalt.
17.06.2011Redaktion10 Likes
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Beginnen wollen wir unser Review zum Debütalbum von "Buried in Black" mit einem Statement der Band - Gitarrist Ben Liepelt sagt zum neuen Album: "Uns war vor allem wichtig, dass die Platte auch nach uns klingt und die echte Energie rüberkommt, die wir bei unseren Live-Shows abliefern. Wir wollten keine tot-editierte Plastik-Produktion. Hier spielt eine echte Band und das hört man auch."
Donnergrollen. Kriegsgetöse. Black Death. Was die Hamburger Jungs hier zusammengezimmert haben ist schon ein echter Krawallmacher. Der Death-Metal-Sound von "Buried in Black" ist wahrlich markerschütternd. Das macht bereits der Opener "The Bait" deutlich, der unbarmherzig und brutal mit der Nackenmuskulatur der Zuhörerschaft umgeht. Dabei zeigt sich das Album auch in der Folge ungemein vielfältig, was aber nicht weiter verwunderlich ist, wenn man ein bisschen hinter die Fassaden blickt.
Die Band wurde erst 2008 von Ben Liepelt (Ex-Mad Doggin) und Ron Brunke (Ex-Nayled) gegründet und später von Torsten Eggert (Ex-Dark Age), Sören Teckenburg und Etienne Belmar (Ex-Undercroft/Lobotomy) komplettiert. Kurzum: Es ist so eine Art "Death Metal Super Band" entstanden, die allerdings ihre Einflüsse nicht nur im Todesmetall sucht, sondern sich durchaus auch traut konventionellere Metal-Pfade einzustreuen. In unseren Augen macht genau dies auch den Reiz der Scheibe aus - die Band will nicht Death Metal sein, sondern einfach nur mit brachialer Gewalt eine Kerbe in die Hard'n'Heavy-Landschaft schlagen. Und da können wir nur sagen: Mission completed!
Tracklist: 01. The Bait
02. Parasite´s Paradise
03. 7.405.926
04. One Life Left
05. A Vast Hereafter
06. Lest We Forget
07. Act Of Caprice
08. Godseed
09. Violand
10. One Ate Seven
Fazit
Hochwertiges Debütalbum im Death Metal-Gewand, aber gerne mal mit innovativen und abwechslungsreichen Ausflügen in mildere Gefilde. Sehr gut, weiter so.
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