Vom verträumten Bedroom-Pop zum rauen Gitarrensound
Wer den Vorgänger „Dawn of the Freak“ aus dem Jahr 2022 kennt, der in ihrer belgischen Heimat rasch Kultstatus erreichte, wird beim neuen Material eine deutliche musikalische Kehrtwende feststellen. Während das Debüt noch stark von sphärischen Synthesizern und einer fast kindlichen, zerbrechlichen Ästhetik geprägt war, schlagen die Musiker auf dem kommenden Werk eine weitaus konfrontativere und emotional aufgeladene Richtung ein. Der Sound wirkt deutlich dynamischer, roher und verbindet eingängige Melodien mit einer spürbaren Aggression.Frontmann Joachim Liebens beschreibt den Kontrast zwischen den beiden Schaffensphasen im Rückblick mit klaren Worten.
Ich war noch ein Kind bei ‚Dawn Of The Freak‘. Für mich klingt das fast wie Kinderreime – alles ist so zerbrechlich und kindlich, wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Und jetzt bin ich voller Angst und trete Türen ein.
Die Texte in vielerlei Nicht-Hip-Hop-Musik versuchen, eine Auflösung zu bringen, aber es ist so viel wirkungsvoller, Zeilen zu haben, mit denen sich die Leute sofort identifizieren können.
Tracklist
- in my head
- castlevania
- deathwish
- emo song
- wake up
- hurt
- murder me
- falling to pieces
- i hear voices
- forget me
- ghost girl


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