Die Anfänge und der Weg zum Konzeptalbum
Die Geschichte von Richthammer reicht in das Jahr 2009 zurück, als sich die Musiker im österreichischen Waidhofen an der Ybbs zusammenschlossen, um ihrer Leidenschaft für extreme Klänge nachzugehen. Über die Jahre hinweg formte die Band ihren ganz eigenen Sound, der traditionelle Elemente des Black und Death Metal miteinander verschmilzt. Geprägt wurde diese frühe Phase durch lokale Auftritte, Bandcontests und stetige Live-Aktivitäten. Einen ersten markanten Meilenstein markierte das im Jahr 2012 im Wiener Fast Forward Studio eingespielte Demo „Gematert Geschunden Verheert“. Im Anschluss erspielte sich die Band durch Auftritte auf regionalen wie überregionalen Bühnen – darunter das Donauinselfest sowie Support-Shows für etablierte Acts wie Týr und Moonsorrow – einen soliden Ruf in der Underground-Szene.Ein entscheidender Schritt in der Bandgeschichte war schließlich das im März 2018 veröffentlichte Konzeptalbum „Ascheland“. Produziert von Jay Hundert im Studio Hundert, stieß das Werk auf positive Resonanz und zog eine ausgedehnte Tournee nach sich. Die darauffolgende Konzertreise führte Richthammer auf namhafte Genrefestivals wie das Kaltenbach Open Air, das MetalDays und das Sick Midsummer. Auf der Bühne teilte man sich in dieser Zeit mit namhaften Formationen wie Dimmu Borgir, Rotting Christ, Carpathian Forest, Nocte Obducta, Bethlehem, Theotoxin und Noctem. Nach weiteren personellen Veränderungen im Jahr 2019 und der darauffolgenden allgemeinen Zwangspause ab 2020 nutzte das Line-up die gewonnene Zeit, um sich neu zu sortieren und die kreative Arbeit am nächsten Kapitel aufzunehmen.
Neue Single als Vorbote eines Albums
Mit der Veröffentlichung von „Durch Trieb zur Qual“ präsentiert sich Richthammer in ihrer aktuellen Schaffensphase gewohnt fokussiert und entschlossen, ihre morbid-abstrakte Vision weiter auszuloten. Aufgenommen wurde der Track im deutschen Woodshed Studio. Für die professionelle Produktion, den Mix und das Mastering zeichnet sich Victor Bullock verantwortlich, der dem Song einen wuchtigen und detailreichen Sound verleiht. Die Single fungiert dabei als deutlicher Fingerzeig auf das, was in naher Zukunft zu erwarten ist, denn die Band arbeitet bereits intensiv an einem neuen Studioalbum, das auch einen zweisprachigen Ansatz verfolgen wird.Für Fans von Bands wie Behemoth, Kampfar, Craft oder Dark Fortress dürfte dieser Release ein Pflichtprogramm sein. Die Eigenveröffentlichung ist ab sofort digital verfügbar und unterstreicht eindrucksvoll, dass die österreichische Metal-Szene auch nach turbulenten Jahren und kreativen Pausen ein verlässlicher Quell für kompromisslose Härte und künstlerische Eigenständigkeit bleibt.




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