Musikalisches Programm zwischen Tradition und Moderne
Das Herzstück des Festivals schlägt an verschiedenen historischen und kulturellen Veranstaltungsorten in Novara. So dient der historische Komplex des Broletto als Hauptbühne, während andere Konzerte an außergewöhnlichen Orten wie der Giannoni-Galerie, der Kirche des Carmine oder dem Palazzo Bellini stattfinden. Das Line-up wartet mit hochkarätigen Namen aus ganz Europa auf und bietet sowohl intime Soli als auch kraftvolle Ensemble-Auftritte.Freue dich beispielsweise auf die Schweizer Harfenistin Julie Campiche, die im Rahmen des „Swiss Focus“ in Maggiora auftritt, oder auf Laura Jurd, die mit ihrer zeitgenössischen britischen Jazz-Handschrift das Publikum im Salone dell’Arengo begeistern wird. Auch Claude Tchamitchian, eine prägende Figur des europäischen Jazz, gibt sich die Ehre und wird sowohl solo am Kontrabass als auch im Duo mit der franco-syrischen Flötistin und Sängerin Naïssam Jalal auf der Bühne stehen. Die italienische Szene ist unter anderem mit dem Akkordeon-Pionier Gianni Coscia, der gefeierten Pianistin Rita Marcotulli – international bekannt für ihre stimmungsvolle Filmmusik zu „Basilicata Coast to Coast“ – sowie dem renommierten Trompeter Fabrizio Bosso vertreten, der mit seinem Spiritual Trio einen späten musikalischen Höhepunkt setzt.
Sanfter Tourismus und Kultur im Einklang
Das NovaraJazz-Festival versteht sich seit über zwei Jahrzehnten nicht nur als reine Konzertreihe, sondern als kreatives Sprungbrett für Premieren und europäische Debüts, die von hier aus ihren Weg auf die großen Bühnen des Kontinents antreten. Doch das Gesamterlebnis beginnt für dich bereits weit vor den abendlichen Konzerten. Das Event ist eng in die Initiative SUSTAINEVENTS eingebettet, ein durch das Interreg VI-A-Kooperationsprogramm zwischen Italien und der Schweiz unterstütztes Projekt. Ziel ist es, Kultur und nachhaltigen Tourismus in der Region Alto Piemonte, Varese und dem Tessin grenzüberschreitend zu vernetzen.Wenn du die Gegend aktiv erkunden möchtest, bieten sich die flachen Radwege durch die weiten Reisfelder zwischen den Flüssen Sesia und Agogna an. Routen wie jene durch die Reisanbaugebiete führen dich vorbei an historischen Kanälen, ruhigen Heiligtümern und Naturprojekten. Neben der Musik lohnt sich zudem ein Spaziergang zur Basilika von San Gaudenzio, deren imposante, von Alessandro Antonelli entworfene Kuppel das Stadtbild prägt. So entsteht ein harmonischer Mix aus Sport, Entspannung, Architektur und erstklassiger Musik, der den respektvollen Umgang mit der Region in den Mittelpunkt stellt.


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