Ich dachte mir: Wow, das ist ein Gefühl, das ich jeden Tag erlebe, aber von dem ich nicht wusste, dass es überhaupt existiert. Mir war klar, dass der Begriff zu gut war, um ihn nicht zu nutzen.
Sechs Jahre Entwicklung und Studio-Chaos
Insgesamt sechs Jahre Arbeit stecken in dem Werk. Die ersten Songideen entstanden bereits, als die Künstlerin 13 Jahre alt war. Der älteste Titel des Albums, "What Am I Supposed To Do", verarbeitet die Scheidung der Eltern einer engen Freundin aus der Sicht des Kindes.Ich wollte versuchen mir auszamalen, was sie fühlte und dachte – und wie die Kinder in solchen Situationen immer übersehen werden.
Das war absolut angsteinflößend. Manche Songs brauchten zehn Minuten zum Schreiben, andere ganze sechs Jahre.
Nächtliche Gedanken als Quelle der Kraft
Inhaltlich zeigt das Album eine deutliche Weiterentwicklung im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen wie "Tainted Heart", das in einer Phase der Isolation entstand. Damals drehte sich alles um die belastenden Gedankenspiralen um zwei Uhr nachts. Auf "FAUXstalgia" geht es nun darum, genau diese nächtlichen Phasen nicht mehr zu verstecken, sondern als Quelle persönlicher Stärke zu begreifen.So viele Menschen kennen diese Momente um zwei Uhr nachts. Ich habe eine Reihe dieser nächtlichen Gedanken genommen und sie stattdessen als Stärke genutzt.
Ich könnte dir jedes Szenario erzählen, das ich für die restlichen Songs im Kopf hatte. Aber ich möchte, dass du sie auf die Weise interpretierst, die für dich am stärksten nachklingt.


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