Wiederkehr mit bekannter Handschrift
Die Wurzeln von Maledictus reichen zwei Jahre zurück. Damals spaltete sich ein Großteil der Besetzung von der Formation Seventh Storm ab, die im Jahr 2022 ihr vielbeachtetes Erstlingswerk unter dem Namen „Maledictus“ auf den Markt gebracht hatte. Vier der damaligen Mitglieder schlossen sich daraufhin zusammen, um unter dem neuen Namen ein eigenes Kapitel aufzuschlagen. Da das eigentliche Songwriting-Team im Kern zusammengeblieben ist, lässt sich eine musikalische Verwandtschaft kaum leugnen. Schlagzeuger Peter Crushes brachte jedoch frischen Wind in die Rhythmussektion sowie in die Melodieführung ein.Gitarrist Ben Stockwell ordnet die Veröffentlichung des Erstlingswerks im Kontext der eigenen Bandgeschichte ein:
Wir wollten, dass der Albumtitel diesen poetischen Anklang einer Wiederkehr hat. Der Kern des Songwriting-Teams von Seventh Storm blieb derselbe, daher klingt der Sound bei Maledictus vertraut. Peter Crushes brachte jedoch einen neuen Stil in der Rhythmusgruppe und bei den Melodien mit, was zum einzigartigen Sound der Band beigetragen hat. Lazarvs ist ein spiritueller Nachfolger unseres vorherigen Werks.
Melancholie und stimmliche Vielfalt
Musikalisch verbindet die Band harte Gitarrenriffs und dynamische Rhythmen mit emotionalen Gesangslinien. Der Klang ist geprägt von einer düsteren Grundstimmung, die für die portugiesische Szene charakteristisch ist. Die Musiker verarbeiten darin persönliche Erfahrungen und verweisen auf den ständigen Wandel im Leben. Auch über den kreativen Prozess und die Motivation hinter ihren Werken äußerte sich Gitarrist Ben Stockwell:Unsere Musik spiegelt wider, wer wir sind und wie wir das Leben und unsere eigenen Emotionen verarbeiten. Musik ist das Leben, das sich durch die Seele eines Künstlers manifestiert. Wir alle nehmen das Leben mit einem Gefühl dunkler Melancholie wahr.
Er ist zweifellos einer der Besten, die es gibt. Seine Stimme verfügt über eine unglaubliche Power, besitzt eine unbeschreibliche Seele und einen enormen Stimmumfang samt einer tiefen Klangfarbe. Wir hätten uns keine bessere Stimme und keinen besseren Frontmann wünschen können.
Der Tod bietet eine Chance zur Erneuerung, ebenso wie unsere schwierigsten Kämpfe, die erfordern, dass ein Teil von uns stirbt, um sie zu überwinden.
Tracklist
- Exordium
- Crypt Of Dreams
- Silentium
- Shadows
- Leviathan
- Siren's Lullaby
- Madam Death
- Black Halo
- Maledictus


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!