Dunkle Melancholie und cineastische Animationen
Maledictus gründete sich vor zwei Jahren in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Die Band setzt sich aus erfahrenen Musikern zusammen, die melodischen Heavy Metal mit epischen, progressiven und düsteren Elementen verbinden. Mit „Madam Death“ präsentieren die Portugiesen eine neue Hörprobe aus dem kommenden Debüt, die sich thematisch und musikalisch an den schmerzhaften Seiten des Daseins abarbeitet. Die Band beschreibt den Hintergrund der Single wie folgt:Manche Geister sind nicht in der Erde begraben, sondern in unseren Herzen. Sie verlangen nicht, in Erinnerung behalten zu werden; sie verlangen nur, ertragen zu werden, bis sich Liebe in Gift verwandelt, und lehren uns, dass es kein Grab gibt, das tief genug für eine Lüge ist. Madam Death schreit vor qualvoller Agonie, ihre Trauer ist unbegraben und in Wut geschmiedet. Er liebte die Herrin des Todes, wie ein Sterblicher den Mond liebt – aus der Ferne und in Stille, im Wissen, dass sie ihn eines Tages in die Ewigkeit rufen würde.
Das Musikvideo zu ‚Madam Death‘ wurde als lebendige, animierte Ölgemälde-Erzählung konzipiert, in der sich Licht, Textur und Form dynamisch mit der Musik verändern. Zunächst entwickelten wir die Geschichte, die Charaktere, die emotionalen Bögen, die visuellen Motive, das Tempo und die Symbolik in traditionellen kreativen Diskussionen. Erst danach erzeugten und verfeinerten wir die Bilder und Animationen akribisch – wobei wir KI lediglich als technisches Werkzeug unter ihrer Anleitung einsetzten –, sodass jede Entscheidung hinsichtlich Komposition, Farbe, Bewegung und Timing eine bewusste menschliche Entscheidung blieb. Jedes Werkzeug ist nur ein stiller Diener des allsehenden Auges.
Unsere Musik spiegelt wider, wer wir sind und wie wir das Leben und unsere eigenen Emotionen verarbeiten. Musik ist das Leben, das sich durch die Seele eines Künstlers manifestiert. Wir alle nehmen das Leben mit einem Gefühl dunkler Melancholie wahr.
Ein spiritueller Nachfolger mit vertrauten Wurzeln
Der Titel des Albums „Lazarvs“ spielt direkt auf die biblische Erzählung von Lazarus an, der von den Toten auferweckt wurde. Diese Symbolik ist kein Zufall: Die Bandmitglieder haben eine gemeinsame Vorgeschichte bei der Formation Seventh Storm, die 2022 ihr Album „Maledictus“ auf den Markt brachte. Zwei Jahre später trennten sich vier Musiker von der Gruppe und gründeten Maledictus als neues Projekt. Stockwell erklärt, dass die Band das Album mit einer ganz bestimmten Absicht so benannte:Wir wollten, dass es diesen poetischen Anklang einer Wiederkehr hat.
Der Kern des Songwriting-Teams von Seventh Storm blieb derselbe, daher klingt der Sound bei Maledictus vertraut. Peter Crushes brachte jedoch einen neuen Stil in der Rhythmusgruppe und bei den Melodien mit, was zum einzigartigen Sound der Band beigetragen hat. „Lazarvs“ ist ein spiritueller Nachfolger unseres vorherigen Werks.
Wir sind extrem stolz auf alle Tracks. Das Ergebnis hat unsere ursprünglichen Erwartungen übertroffen. Wir wussten, dass es Potenzial hatte, und mit den guten Ideen kam auch die Inspiration, die Messlatte mit jedem Song höher zu legen.
Das Line-up und Verfügbarkeit von „Lazarvs“
Neben Gitarrist Ben Stockwell, Bassist Butch Cid und Drummer Peter Crushes gehört Sänger Rez zur festen Besetzung von Maledictus. Stockwell hebt die Bedeutung des Frontmanns für den Gesamtsound hervor:Er ist zweifellos einer der Besten, die es gibt. Seine Stimme verfügt über eine unglaubliche Power, besitzt eine unbeschreibliche Seele und einen enormen Stimmumfang samt einer tiefen Klangfarbe. Wir hätten uns keine bessere Stimme und keinen besseren Frontmann wünschen können.
Der Tod bietet eine Chance zur Erneuerung, ebenso wie unsere schwierigsten Kämpfe, die erfordern, dass ein Teil von uns stirbt, um sie zu überwinden.


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