Klangwelten zwischen norwegischen Fjorden und Frankreich
Die Entstehungsgeschichte des musikalischen Projekts führt ursprünglich in die eindrucksvolle Kulisse der norwegischen Fjorde. Dort reifte die erste Idee zu Ølyp heran, bevor das Projekt schließlich in Frankreich seine feste Heimat fand. Hinter dem Duo stehen Gitarrist und Bassist Thibaud Lépicier, der zusätzlich für ergänzende Produktionen verantwortlich zeichnet, sowie Schlagzeuger David Annenkoff. Gemeinsam verfolgen die beiden Musiker ein klares künstlerisches Konzept: Sie verarbeiten komplexe Gefühle wie Sorge, Frustration, aber auch Hoffnung angesichts globaler Veränderungen in einem durchdachten klanglichen Rahmen.Inhaltlich befasst sich „I(m)MORTAL“ intensiv mit dem zunehmend entfremdeten Verhältnis zwischen der Menschheit und der natürlichen Umwelt. Auch Themen wie die fortschreitende ökologische Krise und der wachsende Individualismus in der modernen Gesellschaft bilden das inhaltliche Fundament dieses Werks. Statt diese Botschaften über klassische Songtexte zu vermitteln, lassen Ølyp bewusst die Instrumente sprechen. Die dynamischen Wechsel zwischen tonnenschweren Riffs, erdrückender Intensität und Momenten ruhiger, nachdenklicher Schönheit bieten dir viel Freiraum für eine ganz persönliche Interpretation beim Zuhören.
Cineastische Verstärkung durch ein Streichensemble
Um die dramatische und filmische Wirkung der Musik weiter zu vertiefen, holte sich das Duo für mehrere Schlüsselstücke Unterstützung von versierten Gastmusikern. Ein vierköpfiges Ensemble erweitert das Soundgerüst um orchestrale Nuancen und zusätzliche Texturen. Die Violinenpartien übernahmen Pauline Henric und Zoé Sallefranque, während Sylvain Rullier an der Bratsche und Eugénie Ursch am Cello zu hören sind. Diese klassischen Arrangements verleihen unter anderem den Titeln „Solace“, „Molden“ und dem mehrteiligen Epos „The Great Denial – Part 1 & 2“ spürbare Vielschichtigkeit.Auch bei der technischen Realisierung überließen Ølyp nichts dem Zufall. Die Schlagzeugaufnahmen entstanden unter der Regie von Chiaran Verheyden, der im Anschluss auch den gesamten Mix sowie das Mastering der Produktion übernahm. Die Einspielungen der Gitarren, des Basses und der Streicher wurden von David Castel betreut. Für die visuelle Gestaltung zeichnet Journal of Emptiness mit dem Artwork verantwortlich, während die Bandporträts von Fotograf James K. Barbosa stammen.
Stilistisch richtet sich die Veröffentlichung an Fans von Bands wie The Ocean, Russian Circles, Psychonaut, Night Verses oder Vola. Wer komplexe Rhythmen, orchestrale Akzente und atmosphärische Steigerungen schätzt, erhält mit dem Debüt von Ølyp spannenden Nachschub für die eigene Sammlung.


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