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I C No veröffentlichen düsteres Black-Metal-Werk „Le dernier qui s'en va...“

Schweizerisch-französisches Projekt kombiniert Black Metal mit Sozialkritik



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Mit „Le dernier qui s'en va éteint la lumière“ („Der Letzte macht das Licht aus“) veröffentlicht das Metal-Kollektiv I C No ein eindrucksvolles Konzeptalbum, das atmosphärischen und postmodernen Black Metal mit gesellschaftlicher Analyse und dunkler Poesie vereint. Das Album erschien am 21. März 2025 über Crypt Of Dr.Gore und markiert einen bedeutenden Meilenstein in der europäischen Black-Metal-Szene.

Sozialkritik trifft auf atmosphärische Härte

Die Musik von I C No ist mehr als bloßer Lärm – sie ist ein Statement. Die Band nutzt französischsprachige Lyrics, um Themen wie gesellschaftlichen Zerfall, technologische Entfremdung und persönliche Verzweiflung zu thematisieren. Jeder Song fühlt sich an wie ein finsterer Blick in die Abgründe der modernen Zivilisation – ungeschönt, bitter, tief.

Musikalisch pendelt das Projekt zwischen atmosphärischen Klangteppichen, messerscharfen Riffs und blastbeatgetriebenen Ausbrüchen. Das Ergebnis ist ein intensives Hörerlebnis, das sich zwischen traditionellem, atmosphärischem und post-black Metal bewegt.

Ein Kollektiv aus Szene-Veteranen

Die Mitgliederliste liest sich wie ein Who-is-Who des europäischen Undergrounds:
  • Ksar – Gitarre, Bass, Programming, Mixing & Mastering
  • Orcus the Heretic – Vocals (bekannt aus Mythark)
  • Grungy – Texter und Ex-Frontmann von Rawwar
  • Nika – Drums (u.a. bei Chaos Rising, Sacred Darkness)
Gemeinsam formen sie eine Einheit, die kompromisslos künstlerische und klangliche Grenzen auslotet. Dabei reicht die stimmliche Bandbreite von Orcus von klassischem Black Metal über Death bis hin zu Grind-Elementen.

Kunst, die weh tut – im besten Sinne

„Le dernier qui s'en va éteint la lumière“ ist kein leicht verdauliches Album, aber genau das macht es so kraftvoll. Es ist eine Tortur, eine Katharsis, ein Weckruf – verpackt in zehn Tracks voller düsterer Atmosphäre und roher Energie.

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