Familienliebe in Klangform: „Zarigani“
„Zarigani“, das japanische Wort für Flusskrebs, ist mehr als nur ein niedlicher Songtitel. Der Track basiert auf Kindheitserinnerungen: Mei und ihre Schwester fingen einst gemeinsam Flusskrebse in einem Bach – heute verwandelt MEI diese Erinnerung in einen musikalischen Liebesbrief voller Nostalgie.Der Song beginnt mit rhythmisch verspielten Bossa-Elementen und wechselt im Refrain zu einem eingängigen Indie-Rock-Sound. Besonders auffällig: ein Gitarrenlick, inspiriert von einem melodischen Coltrane-Motiv, das dem Song zusätzliche Tiefe verleiht.
Ein Video, das unter die Haut geht
Das offizielle Musikvideo zu „Zarigani“ wurde kürzlich veröffentlicht – und ist für Mei besonders persönlich. Es zeigt nicht nur ihre Schwester und deren Freundeskreis, sondern auch Mortimer, den Hund eines befreundeten Bandmitglieds. Die familiäre Atmosphäre verleiht dem Song eine zusätzliche emotionale Ebene.„Animaru“ erscheint am 2. Mai 2025
„Zarigani“ ist bereits die dritte Vorabsingle aus dem kommenden Debütalbum Animaru, das am 2. Mai über Bayonet Records erscheint – dem Label von Dustin Payseur (Beach Fossils).Das Album entstand im Sommer 2024 in einem Farmstudio in Connecticut und verbindet anspruchsvolle Kompositionen mit klarer Emotionalität. Die Songs kreisen nicht um romantische Beziehungen, sondern um tiefere, nicht-romantische Formen der Liebe – zur Familie, zur Musik und zum Leben.
MEI Semones: Indie-J-Pop mit Seele
Die 24-jährige Musikerin vereint auf einzigartige Weise J-Pop-Ästhetik, jazzige Akkordprogressionen und Indie-Rock-Elemente. Ihre technische Brillanz an der Gitarre und ihre klare Stimme machen sie zu einer der spannendsten Newcomerinnen 2025.Der Rolling Stone, The New York Times und Stereogum listen sie bereits als eine Künstlerin, die man auf dem Radar haben sollte. Derzeit tourt sie mit Hippo Campus durch die USA und begleitet Panchiko auf ausgewählten Europa-Terminen.

