Ein kreativer Entstehungsprozess mit Fan-Beteiligung
Die Entstehungsgeschichte des Albums ist durchaus ungewöhnlich. Bereits Anfang des Monats veröffentlichte die Musikerin überraschend 17 Singles in einer zufälligen Reihenfolge. Dies rief die Community auf den Plan, die sich umgehend in den sozialen Netzwerken austauschte und eigene Tracklisten erstellte. Sogar eine eigene Internetseite namens hayleysingles.com wurde ins Leben gerufen, auf der Tausende von Anhängern ihre favorisierten Reihenfolgen zusammenstellten und teilten – ganz im Sinne der Künstlerin. Wenn du dich durch die veröffentlichten Stücke hörst, wirst du schnell merken, dass das finale Album von genau diesen Fan-Playlists inspiriert wurde. Es enthält zudem den bisher unveröffentlichten Track „Parachute“, der von BBC Radio 1 kürzlich als „Hottest Record“ ausgezeichnet wurde.Vollständig produziert wurde „Ego Death At A Bachelorette Party“ von Daniel James. Williams schrieb, spielte und nahm eine Vielzahl von Instrumenten für alle 18 Songs selbst auf. Dabei erhielt sie projektübergreifende Unterstützung von ihren langjährigen Weggefährten Brian Robert Jones und Joey Howard sowie von Jim-E Stack bei dem Song „True Believer“, mit dem Williams ihren ersten Solo-Billboard-Alternative-Sales-Nummer-1-Hit landen konnte. Nach über zwei Jahrzehnten bei Atlantic Records, wo sie als Teenager ihren Vertrag unterzeichnet hatte, agiert Paramore seit Dezember 2023 als unabhängige Band. Diese neue Sammlung erscheint über Williams' eigenes Label Post Atlantic und wird weltweit von Secretly Distribution vertrieben.
Genre-Grenzen sprengen und musikalische Bandbreite
Musikalisch zeigt das Album die Künstlerin in ihrer gesamten Vielfalt. Der Song „Mirtazapine“ widmet sich im Stil des späten Neunziger-Jahre-Alternative-Rock den Antidepressiva, während „Glum“ mit beeindruckenden Vocal-Effekten über Einsamkeit nachsinnt. Weitere Facetten zeigen sich in „Whim“, einem Americana-Ohrwurm mit Wurzeln in Nashville, sowie in „Ice in My OJ“, das moderne Produktion mit bissigem Humor verbindet. Langjährige Paramore-Anhänger dürften den Refrain des letztgenannten Titels übrigens wiedererkennen, denn Williams sang diesen bereits im Jahr 2004 bei den Mammoth City Messengers.Das Album – das Verletzlichkeit und transformatives Wachstum verkörpert – offenbart eine reifere und introspektive Seite von Williams... Ihre Stimme ist zweifellos das herausragende Merkmal... rau und sanft, gefährlich und doch warm.
Tracklist
- Ice In My OJ
- Glum
- Kill Me
- Whim
- Mirtazapine
- Disappearing Man
- Love Me Different
- Brotherly Hate
- Negative Self Talk
- Ego Death At A Bachelorette Party
- Hard
- Discovery Channel
- True Believer
- Zissou
- Dream Girl In Shibuya
- Blood Bros
- I Won’t Quit On You
- Parachute


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