Groove, Zuversicht und eine vertraute Stimme
Klanglich schöpft „Flowers“ tief aus dem Fundus des klassischen Soul. Getragen von einer sanft rollenden Akkordfolge und einem entspannten Groove, widmet sich der Song Themen wie Widerstandskraft, Geduld und der Hoffnung auf bessere Zeiten. Die inhaltliche Metapher ist klar: Selbst schwierige Phasen und sprichwörtlicher Regen gehören zum Leben dazu, um letztlich etwas Schönes wachsen zu lassen.Die Zusammenarbeit mit Pip Millett ist dabei keine Premiere, sondern die Fortsetzung einer bewährten künstlerischen Partnerschaft. Bereits auf früheren Titeln wie „Got To Be Good“, „Change My Ways“ und „Fool For Love“ bereicherte die Sängerin den Sound von Gotts Street Park. Mit ihrem behutsamen, beinahe geflüsterten Gesang verleiht sie auch „Flowers“ eine intime, fast schon wiegenliedartige Atmosphäre, die sich nahtlos über das Instrumental legt.
Pip Millett beschreibt die Botschaft des Titels folgendermaßen:
„Flowers“ handelt davon, durch schwierige Zeiten zu gehen, um zu etwas Schönem heranzuwachsen. Es ist eine Erinnerung daran, dass die schlechten Tage nicht für immer bleiben.
Wir haben den Song ursprünglich in einem Studio namens Chairworks etwas außerhalb von Leeds geschrieben. Wir hatten dort eine Session für Pips Album und am Ende etwa vier Songs. Dieser hier war noch nicht so weit ausgearbeitet – er war eher ein reduzierter Groove –, aber es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht, ihn zu spielen. Wir haben etwa 20 oder 30 Minuten lang denselben Abschnitt gespielt und ihn einfach geliebt. Wir wollten ihn immer weiter spielen.
Erweiterter Horizont auf „Somewhere Between“
Mit dem am 16. Oktober erscheinenden Album „Somewhere Between“ vertieft das Trio seine von Soul, Jazz und Hip-Hop geprägte Klangwelt und öffnet sich gleichzeitig neuen musikalischen Einflüssen. Das Fundament wird auf der neuen Platte um Facetten aus Psychedelic, Folk und Americana ergänzt. Als wesentliche Inspirationen nennen Gotts Street Park unter anderem die Songwriting-Qualitäten von Dick Gaughan, Jessica Pratt, Big Thief und Blaze Foley sowie die legendären Hausbands traditioneller Labels wie Stax Records und Sun Records.Zur evolutionären Weiterentwicklung ihres Sounds erklärt die Gruppe:
Der entscheidende Punkt ist, dass wir mehr Komplexität und weitere Facetten hinzugefügt haben, ohne unseren verschwommenen Soul-Jazz-Sound zu verlassen. Es geht um neue Elemente, die sich in das einweben, was wir ohnehin schon machen.
Live-Termine im Ende des Jahres
Wer das Trio und seine neuen Stücke live erleben möchte, hat Ende des Jahres im Rahmen von zwei Deutschland-Konzerten die Gelegenheit dazu. Gotts Street Park treten an folgenden Terminen auf:- 04.12.2026: Berlin – Gretchen
- 07.12.2026: München – Ampere


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