Rückbesinnung auf organischen Sound und echte Emotionen
Nach dem Erscheinen ihres Drittwerks „The Sting“ im Jahr 2013 zog sich Cilmi schrittweise aus dem Rampenlicht zurück. Die Zeit abseits des großen Trubels nutzte sie, um ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen und die Freiheit für genau das Album zu finden, das sie schon immer aufnehmen wollte. Musikalisch schlägt „Pure Love“ eine Brücke zwischen Deep Soul, Jazz und Classic Rock. Inspirieren ließ sich die Künstlerin dabei von Legenden wie Van Morrison und Joe Cocker, bei deren Musik der emotionale Ausdruck und der Geist der Session stets Vorrang vor makelloser Perfektion besitzen.Die Aufnahmen fanden auf der Middle Farm im englischen Devon statt. Unter der Regie von Produzent Peter Miles spielte die Band das Material live während eines Erntemonds ein, um eine besonders organische Atmosphäre einzufangen. Die unverfälschte Stimmung spiegelt sich laut Cilmi direkt in der Musik wider.
„Pure Love“ ist das Album, das ich schon immer machen wollte. Die Songs und Texte sind ungefilterter, und die Aufnahmen haben etwas Unverfälschtes an sich, sodass ich das Gefühl habe, dass es das reinste Album ist, das ich je gemacht habe. Es wurde während eines Erntemonds live aufgenommen, und ich stelle mir die Songs gerne wie reife Früchte vor, die nach viel Bewässerung, Pflege und Geduld endlich bereit sind, genossen zu werden.
Vom Teenager-Erfolg zur künstlerischen Unabhängigkeit
Gabriella Cilmis musikalische Laufbahn begann früh: Bereits im Alter von 13 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag. Es folgte ein rasanter Aufstieg, der mit dem globalen Erfolg von „Sweet About Me“ und dem Nachfolger-Album „Ten“ seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte. Doch der frühe Ruhm brachte auch Schattenseiten mit sich – allen voran unzählige Ratschläge und Meinungen Dritter zur Ausrichtung ihrer Karriere. Das neue Album markiert daher auch den Schlusspunkt einer langen Reise hin zu voller Unabhängigkeit. Wenn du dich noch an ihren damaligen Sound erinnerst, wirst du auf dem neuen Werk eine spürbar gereifte Musikerin erleben.Unterstützung erhielt Cilmi im Entstehungsprozess von einem vielseitigen Team aus Songwritern und Produzenten. Neben Peter Miles, der unter anderem mit Dodie, Orla Gartland und den Architects zusammengearbeitet hat, beteiligten sich Anna Krantz (Ed Sheeran), Justin Parker (Rihanna, Lana Del Rey, Sia), Anu Pillai (Lewis Capaldi, Ladyhawke) sowie DJ Yoda (Danger Mouse, Nubya Garcia) an der Produktion. Zudem brachten Julia Church, Alex O’Shaughnessy und Organist Jonny Henderson ihre Impulse ein. Als erste Vorboten wurden bereits die Titeltrack-Single „Pure Love“ sowie das Stück „YRU Hanging Around“ ausgekoppelt.
Tracklist
- Pure Love
- No To A King
- YRU Hanging Around
- Pieces
- Too Far Gone
- No Apologies
- You Killed Our Song
- Not Enough To Keep Me Down
- What We Do
- Love Me Like It's The End Of The World


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