Aggressiverer Sound und tiefgründige Themen
Auf „Icemelter“ schlagen Frozen Land laut eigener Aussagen deutlich härtere Töne an als auf ihren vorherigen Veröffentlichungen. Die Band verbindet kompromisslose, stahlharte Gitarrenriffs mit den für das Genre typischen, hymnischen Power-Metal-Gesangslinien und weitschweifigen Atmosphären. Das Resultat soll ein kompaktes, kraftvolles Album sein, das die charakteristische finnische Melancholie mit einer spürbaren Portion Aggression verknüpft. Inhaltlich widmet sich die Band in ihren Texten ungeschönten Themen wie Korruption, allgegenwärtiger Angst und spiritueller Erschöpfung.Die Single „Dead End“ greift genau diese existenzielle Schwere auf, verpackt sie in einen treibenden Charakter und thematisiert die Akzeptanz von Vergänglichkeit als eine Form von Befreiung. Musikalisch wird der Song von unerbittlichen Riffs und einem markanten Refrain getragen, der sich direkt im Gedächtnis festsetzt. Das Stück konzentriert sich auf die Unvermeidlichkeit des Verfalls und destilliert die düsteren Grundthemen des gesamten Albums in rund vier Minuten. Damit positionieren sich die Finnen klar und zeigen, dass sie ihren musikalischen Stil konsequent weiterentwickeln.
Für die Produktion des Albums hat sich die Band hochkarätige Unterstützung ins Studio geholt. Gemischt wurde das Werk von Matias Kupiainen, der vor allem als Gitarrist der Band Stratovarius bekannt ist. Die Schlagzeugaufnahmen fanden in den renommierten Sonic Pump Studios in Helsinki statt, während das Mastering von Elmo Syrjäläinen übernommen wurde. Für die visuelle Gestaltung des Artworks zeigt sich Andrey Vasilchenko verantwortlich. Sämtliche Kompositionen und Texte stammen aus der Feder von Tuomas Hirvonen, der den Sound der Gruppe für die insgesamt acht Stücke geschärft hat.
Tracklist
- The Carrier
- Dead End
- Dream Away
- Chosen, Corrupt And Cancerous
- Losing My Mind
- Icemelter
- Haunted
- Black Domina


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