Von den Festivalbühnen zur zeitlosen Kunst
Bereits mit seinem Debütalbum „TAKE 01“, das im Jahr 2024 erschien, gelang Ferdi ein beachtlicher Einstand. Mit natürlicher Leichtigkeit und viel musikalischem Feingefühl verknüpfte er darin die Spielfreude des Jazz mit den eingängigen Strukturen des Indie-Pops. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Neben dem Einzug in die offiziellen französischen Albumcharts eröffneten sich für den Saxofonisten die Türen zu namhaften internationalen Bühnen. So spielte er unter anderem Sets auf dem berühmten Montreux Jazz Festival, beim Brick Lane Jazz sowie auf etablierten französischen Events wie in Maisons-Laffitte oder beim Winter Jazz Festival in Le Touquet-Paris-Plage.In einer Zeit, in der Musik oft für den schnellen Konsum produziert und rasch wieder vergessen wird, möchte Ferdi mit „the Sound of Art“ ein Zeichen für den langfristigen kreativen Prozess setzen. Für ihn bleibt Kunst ein wertvoller Raum für Entdeckungen, persönlichen Austausch und echte Emotionen. Jedes Detail der neuen Kompositionen ist das Resultat eines geduldigen Reifeprozesses. Das Album versteht sich daher als zusammenhängendes Gesamtwerk, bei dem die Musik in einen direkten Dialog mit anderen Kunstformen tritt.
Inspiration fand Ferdi vor allem in der bildenden Kunst. Die Faszination für die Arbeit von Malerinnen und Malern brachte ihn zu der Frage, was einem Kunstwerk seine dauerhafte Anziehungskraft verleiht. Seine Erkenntnis: Es ist keineswegs technische Komplexität, die bewegt, sondern die Aufrichtigkeit, mit der Einfachheit gestaltet wird. Zugleich ist die Platte eine ganz persönliche Würdigung: Ferdi widmet das Album seiner Mutter, die selbst als Malerin arbeitet und seine kreative Wahrnehmung von klein auf geprägt hat.
Gäste und stilistische Einflüsse
Auch musikalisch setzt das Album vielschichtige Akzente. Die Single-Auskopplung „low tide“, die gemeinsam mit Prince Lao entstand, besticht durch einen eingängigen, sonnigen Charakter, der die Landschaften und Lichtstimmungen Kaliforniens heraufbeschwört. Hier treffen Reminiszenzen an den Sound der 1980er-Jahre auf eine zeitgemäße Produktion.Neben Prince Lao bereichern weitere hochkarätige Gäste das Album: So treffen Hörerinnen und Hörer auf Kollaborationen mit dem französischen Rapper Disiz, Lilian Mille, Beesau sowie dem US-amerikanischen Jazz-Saxofonisten Braxton Cook.
Tracklist
- blue magic
- colors after rain
- Surya (feat. Disiz)
- low tide (feat. Prince Lao)
- the Sound of Art (feat. Lilian Mille)
- self portrait
- reve pastel (feat. Beesau)
- jazz sculpture
- royal sun (feat. Braxton Cook)
- see through my eyes


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