Symphonische Düsterkeit und schwermütige Härte
In "As Above So Below" treffen gewichtige Gitarrenriffe auf den prägenden Einsatz einer elektrischen Violine sowie eines Cellos. Diese Streicherelemente verleihen der Komposition eine tiefgreifende, melancholische Tiefe und eine beinahe orchestrale Dramatik. Musikalisch bewegen sich Fatum Aeternum in einer zäh fließenden, schweren Atmosphäre, wie sie für das Genre des Doom und Gothic Metal charakteristisch ist.Stilistisch lässt sich der Song in einer Reihe mit Wegbereitern der düsteren Metal-Szene wie My Dying Bride, Tiamat, Type O Negative oder Draconian einordnen. Besondere Dynamik gewinnt das Stück durch das Wechselspiel des Gesangs: Während tiefe, eindringliche Männerstimmen das Fundament bilden, setzen geflüsterte Passagen der Sängerin einen wirkungsvollen Kontrast dazu. Die Kombination aus verzerrter Härte, klassischen Bogeninstrumenten und nuanciertem Vokal-Einsatz schafft ein vielschichtiges Hörerlebnis, das eine düstere Ästhetik transportiert.
Hermetische Philosophie trifft auf Konsumkritik
Der Titel des Stücks basiert auf dem bekannten hermetischen Grundsatz "Wie oben, so unten" (im Englischen "As Above So Below"). Textlich widmet sich der Song dem Akzeptieren der menschlichen Dualität – der Existenz von Licht und Schatten im eigenen Sein. Fatum Aeternum belassen es jedoch nicht bei rein esoterischen oder philosophischen Betrachtungen, sondern verknüpfen diese Gedankenwelt mit zeitgenössischer Kritik. Die Lyrics führen durch Phasen ideologischer Wut und verhandeln die Auswüchse einer synthetisch geprägten Konsumkultur.Produktion, Besetzung und Zukunftsaussichten
Die Aufnahmen zur neuen Single übernahm Bandmitglied Steve Gershin in Eigenregie. Für den anschließenden Mix und das Mastering zeichnet Denis Saenko verantwortlich, der dem vielschichtigen Arrangement aus Metal-Instrumentarium und Streichern das passende klangliche Gewicht verliehen hat.Die aktuelle Besetzung von Fatum Aeternum umfasst derzeit folgende sechs Musikerinnen und Musiker:
- Steve Gershon – Bass, Gesang
- Evelyn Shor Gershin – Violine, Gesang
- Dr. Joe – Cello
- Victor Grassiano – Gitarre
- Max Datskovsky – Gitarre
- Mark Muzykant – Schlagzeug


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