Erste Folk-Nummer im Katalog der Band
Ecce Shnak tourt zur Unterstützung ihrer vor wenigen Wochen erschienenen Debüt-EP „Shadows Grow Fangs“, die über Record Man, Records veröffentlicht wurde. Während die EP insgesamt zwischen Math-Rock, Postpunk und Kammerpop pendelt, markiert „Stroll With Me“ die erste reine Folk-Nummer im Katalog der Band: Bandkopf David Roush begleitet sich hier auf der klassischen Gitarre und singt über eine verstorbene Freundin, die sich entschied, dem oft überwältigenden Chaos des bewussten menschlichen Lebens zu entfliehen.Im dazugehörigen Video übernimmt Roush die Rolle des Charakters Larry, der dem Geist seiner verstorbenen Freundin Barbara die letzte Ehre erweist. Gemeinsam spazieren die beiden zu einem Kanu am Ufer eines für ihre Geschichte bedeutsamen Flusses, paddeln zu einer Insel, wo er sich von ihr verabschiedet – inszeniert mit Bildsprache, die sich an einen alten schwedischen Filmklassiker anlehnt. Zur Bedeutung des Songs erklärt David Roush:
Während jener alte Tragikomödien-Klassiker von religiösen Kriegen, Hungersnöten und Seuchen handelt, erzählt unser Song von Herzschmerz über ein einzelnes Leben, das viel zu früh zu Ende gegangen zu sein scheint. So oder so – der Tod ist gewiss und unausweichlich. Musik ist eine der wenigen Methoden, die uns Menschen zur Verfügung stehen, um diese große und geheimnisvolle Herausforderung des Lebens zu verstehen und zu akzeptieren. Das hier ist unsere eigene Musik auf diesem Weg. All jenen, die trauern, ganz gleich um wen oder was: Wir ehren euch in euren eigenen Versionen dieser großen Lebensherausforderungen und sind zutiefst dankbar, mit euch durch all das hindurchzugehen.
Prominente Namen hinter den Reglern
Neben Roush, der als Komponist, Bassist und einer von zwei Sängern fungiert, besteht Ecce Shnak aus Bella Komodromos (Gesang), Chris Krasnow (Gitarre), Gannon Ferrell (Gitarre) und Henry Buchanan-Vaughn (Schlagzeug). Aufgenommen und produziert wurde „Shadows Grow Fangs“ von Jeff Lucci in der Art Farm in New York, gemischt von Nicholas Vernhes, der bereits mit Animal Collective, Deerhunter, The Fiery Furnaces, Dirty Projectors, Wild Nothing und The War on Drugs zusammengearbeitet hat. Das Mastering übernahm der Grammy-prämierte Toningenieur Joe LaPorta, dessen Referenzen von David Bowie über The Weeknd und Foo Fighters bis zu Vampire Weekend, FKA Twigs und Twenty One Pilots reichen.Die fünf Songs der EP behandeln durchweg ungewöhnliche Themen: Während „The Internet“ sich aus der Perspektive eines zeitreisenden Poeten über das Web lustig macht, widmet sich das treibende „Jeremy, Utilitarian Sadboy“ dem britischen Philosophen Jeremy Bentham aus dem 19. Jahrhundert. „Shadows Grow Fangs“ ist auf allen gängigen Streaming-Plattformen erhältlich, darunter Spotify, Apple Music und Bandcamp.
Tourdaten
- 14. Juni – San Jose, CA (The Ritz)
- 15. Juni – San Francisco, CA (Great American Music Hall)
- 17. Juni – Portland, OR (Star Theater)
- 18. Juni – Seattle, WA (The Neptune)
- 20. Juni – Salt Lake City, UT (Metro Music Hall)
- 21. Juni – Denver, CO (Oriental Theater)
- 23. Juni – Phoenix, AZ (Crescent Ballroom)
- 24. Juni – San Diego, CA (Music Box)
- 26. Juni – Santa Ana, CA (The Observatory)
- 27. Juni – Los Angeles, CA (The Regent)
- 28. Juni – Las Vegas, NV (House of Blues)


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