Eine Verneigung vor den Urvätern des Metal
Die Entscheidung, Ozzy Osbourne und Lemmy Kilmister zu ehren, kommt nicht von ungefähr, denn Drakkar blicken selbst auf eine extrem lange und bewegte Historie in der europäischen Musikszene zurück. Die Wurzeln der Band reichen bis ins Jahr 1983 zurück. Im Laufe der späten achtziger und neunziger Jahre erspielten sich die Musiker einen festen Platz im Underground-Metal-Zirkel. Ein wichtiger Meilenstein dieser frühen Phase war das 1988 veröffentlichte Debütalbum „X-Rated“, das damals über das Label New Musidisc in Paris erschien. Die Platte brachte der Gruppe viel Anerkennung in der Fachpresse ein und öffnete Türen für große Europa-Tourneen. Damals teilten sich Drakkar die Bühne mit echten Größen wie Queensrÿche, Metallica, Overkill und Slayer. Bis heute gilt dieses Erstlingswerk für viele Fans als ein wichtiger Meilenstein der belgischen Metal-Historie.Neustarts, Schicksalsschläge und Kontinuität
Nach einer längeren Phase der Inaktivität im neuen Jahrtausend folgte im Jahr 2011 die Rückkehr der Band mit einer neuen Besetzung. Das Debüt „X-Rated“ wurde 2012 in einer remasterten Version neu aufgelegt, produziert von Simone Mularoni von der Band DGM. Kurz darauf kehrte auch der ursprüngliche Sänger Fab „Leni“ Vanbellinghen zur Band zurück. Mit „Once Upon a Time in Hell“ erschien 2014 ein weiteres Album, bei dem unter anderem Jonas Sanders von Pro-Pain am Schlagzeug saß. Es folgten mehr als achtzig Live-Auftritte in ganz Europa, darunter auch ein Auftritt auf dem Power, Prog & Metal Festival in Mons sowie ein Live-Album im Jahr 2016.Leider musste die Band im Laufe ihrer Geschichte auch schwere Schläge hinnehmen. So verstarb Gründungsmitglied Thierry Del Cane kurz nach den genannten Ereignissen. Die verbleibenden Musiker entschieden sich jedoch bewusst dazu, im Andenken an ihn weiterzumachen. Zwischen 2022 und 2025 folgten weitere Singles und Musikvideos, die den Weg bereiteten.


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