Eindringliche Ballade mit starker Symbolik
Inhaltlich befasst sich „God Of You“ mit der schmerzhaften Erkenntnis romantischer Verklärung. Danielle Ponder verarbeitet in der Ballade die Erfahrung, eine Partnerschaft fälschlicherweise zu einer Art Religion erhoben zu haben. Der Song erzählt davon, wie Gefühle das eigene Urteilsvermögen trüben können und Warnsignale in einer Beziehung ignoriert werden, um an einer falschen Idealvorstellung festzuhalten. Als musikalische Inspiration diente unter anderem Screamin’ Jay Hawkins’ Klassiker „I Put A Spell On You“.Musikalisch entstand das Stück gemeinsam mit dem Produzenten Mike Elizondo, während Bartees Strange zusätzliche Produktionsarbeit beisteuerte. Das dazugehörige Musikvideo wurde in der senegalesischen Hauptstadt Dakar gedreht. Die Regie übernahm Fede Kortez, der bereits das Video zur Vorab-Single „Power“ inszenierte. Letzteres überschritt mittlerweile die Marke von einer Million Aufrufen und erhielt unter anderem Unterstützung von SZA. Neben „Power“ und „God Of You“ gehört auch die Auskopplung „Sun And Moon“ zu den Vorboten des neuen Albums.
Vom Gerichtssaal auf die Musikbühnen
Die Karriere von Danielle Ponder verlief alles andere als gewöhnlich: Die in Rochester geborene und heute in Atlanta lebende Künstlerin widmete sich lange Zeit nicht ausschließlich der Musik. Obwohl sie schon früh mit der Band ihrer Familie auftrat, verfolgte sie zunächst eine juristische Laufbahn mit Schwerpunkt auf Reformen des US-Strafrechts. Erst im Jahr 2021 entschied sie sich dazu, ihren Beruf als Anwältin aufzugeben und sich vollständig auf ihre musikalische Schaffenskraft zu konzentrieren.Dieser Schritt zahlte sich schnell aus. Schon 2022 folgte der erste Plattenvertrag und ihr Debütalbum „Some Of Us Are Brave“ stieß bei Fachpresse und Publikum auf Begeisterung. Die Songs des Erstlingswerks wurden in zahlreichen TV- und Werbeproduktionen verwendet, darunter kürzlich in einer Kampagne für das iPhone 16 Pro. Neben Auftritten in TV-Shows wie „Jimmy Kimmel Live!“ stand Ponder in den vergangenen Jahren auf den Bühnen bekannter Festivals wie Bonnaroo, Lollapalooza, Afropunk und dem Montreux Jazz Festival.
Reflexion über Selbstwert und Autonomie
Mit ihrem kommenden Album „Everything Has Changed“ möchte Ponder diese Entwicklung weiterführen. Die neuen Stücke drehen sich um das Ablegen alter Verhaltensmuster, die Rückgewinnung eigener Selbstbestimmung und die Auseinandersetzung mit Geschichten über Liebe, Macht und Selbstwert.Tracklist
- Seasons
- God Of You
- Power
- SKN
- Sun And Moon
- Garden
- Everything Has Changed
- NWAS (interlude)
- Ya Mama's Love Song
- Open Windows
- Blues
- Made My Bed
- Time Is A Wild Thing
- Laurel Canyon


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