Produktion in der Heimat und hochkarätige Unterstützung
Die Entstehungsgeschichte der neuen Scheibe unterscheidet sich deutlich von vorherigen Projekten. Während frühere Veröffentlichungen weitgehend in Eigenregie entstanden und die Arbeiten an „Odd Love“ in den abgelegenen Oceansound Recordings in Norwegen stattfranden, kehrten Coilguns für das neue Album in ihre Heimatstadt La Chaux-de-Fonds zurück. Direkt im Anschluss an ihre erste Tournee durch Mexiko richtete sich das Quartett in den Räumlichkeiten von Humus Records ein – einem alten Lagerhaus voller Vintage-Equipment im Herzen der Stadt.Für den Sound zeichnen erneut namhafte Akteure der internationalen Rock- und Metal-Szene verantwortlich. Scott Evans, der bereits mit Bands wie Neurosis, La Dispute oder Thrice zusammengearbeitet hat, reiste persönlich in die Schweiz, um die Aufnahmen zu leiten. Den Mix übernahm der Grammy-nominierte Produzent Tom Dalgety, der unter anderem durch seine Arbeiten für Ghost, die Pixies und Royal Blood bekannt ist. Für zusätzliche Produktion und Overdubs holte sich die Band zudem Unterstützung von Ben Chisholm (Chelsea Wolfe, The Armed).
Eine weitere wesentliche Neuerung betrifft die Besetzung während des Schreibprozesses: Zum ersten Mal war Bassist Kevin Galland von Beginn an vollständig in das Songwriting eingebunden. Dadurch konnten Coilguns die klanglichen Möglichkeiten einer klassischen Vierer-Besetzung von Grund auf ausschöpfen und die neuen Titel gemeinsam entwickeln.
Rauere Sounds als Antwort auf chaotische Zeiten
Inhaltlich versteht sich „Everything We Love, We Destroy“ als direkte Reaktion auf eine Welt, die von den Musikern als zunehmend undurchsichtig und absurd wahrgenommen wird. Um dieser Dynamik etwas entgegenzusetzen, wählte die Band einen reduzierten und kompromisslosen Ansatz. Die Riffs fallen rauer aus, die Texte sind klarer strukturiert, und bei stilistischen Richtungsentscheidungen entschied sich die Gruppe gezielt für die simpelsten und mutigsten Wege. Die Band beschreibt diesen Prozess als Versuch,aus dem Chaos zu heilen, Klarheit in die Gleichung zu bringen und lautstark für Ruhe zu kämpfen
Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat sich die ursprünglich aus der DIY-Hardcore-Szene stammende Formation einen Namen für ihre rohen und energiegetriebenen Live-Auftritte gemacht. Eng verknüpft ist die Bandgeschichte seit jeher mit dem von Gitarrist Jona Nido geführten Label Humus Records, das mittlerweile einen Katalog von über 170 Veröffentlichungen Schweizer Künstlerinnen und Künstler umfasst.
Im Spätherbst setzt die Band ihre Konzertaktivitäten fort und präsentiert das neue Material live auf den Bühnen Europas, darunter auch auf mehreren Stationen im deutschsprachigen Raum.
Konzerte im deutschsprachigen Raum und Europa
- 25.11.2026: Utrecht (NL)
- 26.11.2026: Brüssel (BE)
- 28.11.2026: Antwerpen (BE)
- 29.11.2026: Tilburg (NL)
- 02.12.2026: Köln (DE)
- 04.12.2026: Hamburg (DE)
- 05.12.2026: Berlin (DE)
- 06.12.2026: München (DE)
- 12.12.2026: Lausanne (CH, Release-Show)


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