Aufwendige Produktion und seltene Naturaufnahmen
In der sieben Abschnitte umfassenden Serie kommen modernste Kameratechniken sowie hochmoderne CGI-Technik zum Einsatz. Letztere dient dazu, die geologische und ökologische Entstehungsgeschichte des afrikanischen Kontinents visuell aufzuarbeiten. Inhaltlich deckt die Reihe verschiedenste Landschaftsformen ab – von trockenen Wüsten über dichte Regenwälder bis hin zu alpinen Gebirgsregionen und abgelegenen Inseln.Dabei gelang dem Produktionsteam der BBC Studios Natural History Unit einige bemerkenswerte Filmpremieren. So wurde der gewöhnlich extrem schwer zu beobachtende schwarze Regenfrosch erstmals für das Fernsehen gefilmt. Zu den weiteren dokumentierten Szenen gehören Hyänen im Kongo, die im Schutz der Nacht auf Elefantenjagd gehen, Aufnahmen eines seltenen afrikanischen Schwarzpanthers sowie Schimpansen, die speziell angefertigte Werkzeuge nutzen, um nach Algen zu fischen.
Courteney Monroe, Präsidentin von National Geographic, ordnet die Intention des Formats folgendermaßen ein:
Afrika beherbergt einige der spektakulärsten Wildtiere und dramatischsten Landschaften unseres Planeten, und ‚Wilde Erde: Afrika‘ fängt sie in atemberaubenden, erstklassigen Naturdokumentationen ein. In sieben außergewöhnlichen Episoden enthüllt die Serie bisher unbekannte Verhaltensweisen, erforscht die Kräfte, die den Kontinent geprägt haben, und würdigt die bemerkenswerten Wege, auf denen sich das Leben anpasst und gedeiht. Außerdem rückt sie die National Geographic Explorer, Wissenschaftler und Naturschützer ins Rampenlicht, deren bahnbrechende Arbeit unser Verständnis von Afrika kontinuierlich vertieft und dazu beiträgt, seine wilde Zukunft zu sichern.
Fokus auf Naturschutz und beteiligte Forscher
Jede einzelne Folge schließt mit einem sogenannten „Explorer Spotlight“. Hier stehen die Wissenschaftlerinnen, Fotografen und Entdecker im Mittelpunkt, deren Feldforschung die Aufnahmen überhaupt erst möglich gemacht hat. Vertreten sind unter anderem Steve Boyes, Gladys Kalema-Zikusoka, Matt Shirley und Ingi Agnarsson. Das Finale der Serie widmet sich schließlich gezielt den Menschen vor Ort: afrikanischen Nachwuchs-Naturschützern, lokal verankerten Initiativen und Forschungsprojekten, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen.Hinter dem Projekt steht eine langjährige Kooperation zwischen National Geographic und der Unternehmensinitiative Rolex Perpetual Planet, die seit vielen Jahrzehnten gemeinsame Forschungsexpeditionen fördert.
Arnaud Boetsch, Leiter der Abteilung Communication & Image bei Rolex, erklärt dazu:
Der Start von ‚Wilde Erde: Afrika‘ markiert ein spannendes neues Kapitel in der 70-jährigen Partnerschaft zwischen Rolex und der National Geographic Society, aus der zuletzt die ‚Perpetual Planet Expeditions‘ hervorgingen. In sieben Episoden zeigt diese außergewöhnliche Filmproduktion, dass der Schutz des wilden Herzens Afrikas damit beginnt, seine empfindlichen Ökosysteme zu verstehen. Indem die Serie die Explorer und Wissenschaftler in den Mittelpunkt rückt, die an vorderster Front für den Naturschutz arbeiten, verspricht sie, nicht nur staunen, sondern auch Hoffnung für die Zukunft zu wecken.
Sendezeiten und Verfügbarkeit
Für die englischsprachige Originalfassung konnte die für einen Oscar nominierte Schauspielerin Wunmi Mosaku als Sprecherin und ausführende Produzentin gewonnen werden. In Deutschland startet die Ausstrahlung der Doku-Reihe am Samstag, den 3. Oktober 2026. Auf dem linearen Sender National Geographic werden am ersten Tag ab 14:50 Uhr vier Episoden am Stück gezeigt, gefolgt von den verbleibenden drei Folgen am Sonntag, den 4. Oktober, ebenfalls ab 14:50 Uhr.Zeitgleich steht die gesamte Staffel ab Freitag, den 3. Oktober 2026, beim Streaming-Dienst Disney+ im Abruf bereit – wahlweise auf Deutsch oder im englischen Original. Im Nachgang ist die Serie zudem über Plattformen wie MagentaTV, GigaTV, Canal+ sowie Sunrise UPC abrufbar.


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