Rückkehr mit melancholischer Tiefe
Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 haben sich Boy & Bear zu einer festen Größe in der internationalen Musiklandschaft entwickelt. Ihr warmer, vielschichtiger Sound, der traditionelle Folk-Elemente mit eingängigem Pop und Indie-Rock verknüpft, bescherte ihnen in den vergangenen fünfzehn Jahren weltweit fünf Alben, zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen sowie über eine halbe Milliarde Streams. Nach diversen ausverkauften Tourneen rund um den Globus folgt nun nicht nur die musikalische Rückkehr, sondern auch die Ankündigung der bislang größten Live-Show ihrer Karriere im legendären Sydney Opera House.Die Doppel-Single, die sowohl digital als auch als limitierte 7-Inch-Vinyl erhältlich ist, präsentiert zwei Facetten des Bandgeschehens. Den Auftakt macht der Focustrack „Where Does Life Begin“, der sich intensiven, existenziellen Fragen widmet. Musikalisch strahlt das Stück jene charakteristische Melancholie aus, die sich mit einem Funken Hoffnung paart. Das Gegenstück dazu bildet „Vertigo“. Der Song nähert sich dem Thema des Erwachsenwerdens von einer lockeren Seite und behandelt die universelle Erkenntnis, dass man sich im innersten Kern oft kindlich und unwissend fühlt. Frontmann Dave Hosking gibt Einblick in den kreativen Prozess:
Ich möchte mit Texten und Melodien eine Stimmung erzeugen, ohne dabei zu konkret oder wörtlich zu werden, sondern Raum für Interpretationen zu lassen, und ich finde, dass 'Vertigo' ein gutes Beispiel dafür ist. 'Vertigo' beschäftigt sich mit der Unbeholfenheit des Lebens, der Zeit und dem Wandel. Wir werden erwachsen, aber auf einer bestimmten Ebene fühlen wir uns immer noch wie Kinder – wir wissen wirklich überhaupt nichts, aber vielleicht ist das auch in Ordnung? Ich wollte dieses Konzept unbedingt auf eine unbeschwerte Art und Weise erforschen. Auf einer bestimmten Ebene geht es auch darum, diese Momente in unserem Leben mit Humor und Offenheit anzunehmen.
Künstlerische Einflüsse in den Musikvideos
Neben den Audio-Tracks legt die Formation großen Wert auf eine visuelle Neuausrichtung. Die begleitenden Musikvideos entstanden in Zusammenarbeit mit Creative Director Jeremy Koren von Ghostie Studios (Grey Ghost). Koren bediente sich dabei einer Reihe klassischer und moderner Kunstreferenzen. So flossen unter anderem Motive aus John Bracks Gemälde „Collins St at 5pm“, die surrealen Anzugträger-Darstellungen von René Magritte sowie die einsamen Kompositionen von Jeffrey Smart in die Produktion ein. Auch die unkonventionellen Gesellschaftskommentare von David Byrne dienten als Inspirationsquelle, um eine visuelle Identität zu schaffen, die sowohl verstörend als auch faszinierend wirkt.Tracklist
- Where Does Life Begin
- Vertigo


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