„It Always Comes To Me“ handelt von einer coolen, gelassenen und kontrollierten Person, die scheinbar immer mit Dingen davonkommt, die anderen nicht gelingen – sei es durch Charme oder Täuschung. Ähnlich wie eine moderne Version von The Kinks' „Dedicated Follower Of Fashion“ verurteilt oder befürwortet der Song dieses Verhalten nicht ausdrücklich, sondern betrachtet es aus der Vogelperspektive, während sich die Hauptfigur durch die Welt bewegt. Letztlich bleibt es den Hörerinnen und Hörern selbst überlassen, darüber zu urteilen. Die Person im Mittelpunkt des Songs scheint Spaß zu haben – aber kann das dauerhaft funktionieren? Und wie wichtig ist unser Urteil darüber überhaupt?
Mich faszinierte die Idee einer Figur, die sich nach ihrem eigenen Zeitgefühl durch die moderne Welt bewegt. Während alles um sie herum rast, bleibt sie fest in sich selbst verankert. Die Ideen hinter dem Album, die Chris mit mir geteilt hat, erinnerten mich an den trockenen Stoizismus in den Filmen von Aki Kaurismäki. Ich wollte etwas schaffen, das Widerstandskraft, Charakter und die Schönheit feiert, sich nicht ständig dem nächsten Ziel hinterherjagen zu müssen.
Ich wollte diese glockenartige, hypnotische Qualität erzeugen. Wie ein Radiosender, der genau zwischen zwei Frequenzen liegt.
Dieses Album behandelt genau die Themen, über die ich als Künstler sprechen möchte. Es zeigt, wo ich in diesem Augenblick stehe. Und ich weiß, dass ich mit diesen Gefühlen nicht allein bin.
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