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Black Marble: Neues Album „Life In Small Spaces“ erschienen

Chris Stewart meldet sich mit frischem Sound und Videoclip zurück.


21.08.2026  Redaktion  0 Likes  0 Kommentare 
Black Marble: Neues Album „Life In Small Spaces“ erschienen Bild Black Marble: Neues Album „Life In Small Spaces“ erschienen Screenshot Black Marble: Neues Album „Life In Small Spaces“ erschienen Foto
Foto: Ashley Leahy. Mehr zum Thema Transparenz.

Wenn du auf der Suche nach authentischem Sound abseits des durchgestylten Mainstreams bist, gibt es heute gute Nachrichten für dich: Black Marble, das Musikprojekt des New Yorker Künstlers Chris Stewart, hat sein neues Album „Life In Small Spaces“ über das Label Sacred Bones veröffentlich. Es handelt sich um das erste vollständige Studioalbum seit dem 2021 erschienenen Werk „Fast Idol“. Pünktlich zum Release feiert zudem das offizielle Musikvideo zur dritten und letzten Vorab-Single „It Always Comes To Me“ seine Premiere.

Gelassenheit und Reflexion im neuen Musikvideo
Unter der Regie von Claes Nordwall streift Chris Stewart im Clip zu „It Always Comes To Me“ durch die Straßen von New York City, fährt U-Bahn, bewegt sich über Brücken und verliert sich in spontanen Runden Basketball sowie Billard. Der Song setzt sich mit einer Figur auseinander, die scheinbar mühelos durch das Leben navigiert. Chris Stewart erklärt den inhaltlichen Ansatz des Tracks:
„It Always Comes To Me“ handelt von einer coolen, gelassenen und kontrollierten Person, die scheinbar immer mit Dingen davonkommt, die anderen nicht gelingen – sei es durch Charme oder Täuschung. Ähnlich wie eine moderne Version von The Kinks' „Dedicated Follower Of Fashion“ verurteilt oder befürwortet der Song dieses Verhalten nicht ausdrücklich, sondern betrachtet es aus der Vogelperspektive, während sich die Hauptfigur durch die Welt bewegt. Letztlich bleibt es den Hörerinnen und Hörern selbst überlassen, darüber zu urteilen. Die Person im Mittelpunkt des Songs scheint Spaß zu haben – aber kann das dauerhaft funktionieren? Und wie wichtig ist unser Urteil darüber überhaupt?
Chris Stewart
Auch Regisseur Claes Nordwall ließ sich bei der visuellen Gestaltung von dieser besonderen Haltung inspirieren:
Mich faszinierte die Idee einer Figur, die sich nach ihrem eigenen Zeitgefühl durch die moderne Welt bewegt. Während alles um sie herum rast, bleibt sie fest in sich selbst verankert. Die Ideen hinter dem Album, die Chris mit mir geteilt hat, erinnerten mich an den trockenen Stoizismus in den Filmen von Aki Kaurismäki. Ich wollte etwas schaffen, das Widerstandskraft, Charakter und die Schönheit feiert, sich nicht ständig dem nächsten Ziel hinterherjagen zu müssen.
Claes Nordwall
Rückbesinnung auf analoge Klänge und Gitarren
Das Projekt Black Marble erblickte im Herbst 2012 im Zuge der Synthwave-Renaissance in New York das Licht der Welt. Mittlerweile blickt Stewart auf eine 14-jährige Schaffensphase mit sieben Veröffentlichungen zurück. Seine Stücke erarbeitet er nach wie vor in Eigenregie an analogen Geräten, die sich beim Einschalten aufwärmen und mühsam gestimmt werden müssen.

Mit „Life In Small Spaces“ richtet der Musiker den Blick auf die Veränderungen in der Musikindustrie und hinterfragt seine eigene Rolle im Underground. Anders als bei früheren Werken treten dichte Synthesizerwände diesmal etwas zurück. Stattdessen setzt Stewart verstärkt auf von College-Radio und Independent-Musik inspirierte Gitarrenklänge. Stewart beschreibt die klangliche Atmosphäre folgendermaßen:
Ich wollte diese glockenartige, hypnotische Qualität erzeugen. Wie ein Radiosender, der genau zwischen zwei Frequenzen liegt.
Chris Stewart
Visualisiert wird das Thema der Reduktion auch auf dem Cover-Artwork: Es zeigt Stewart allein in einem spärlich eingerichteten Raum, umgeben von einer Konfettiwolke. Das Bild steht für eine eigene, geschlossene Welt, in der Begrenzung zu Klarheit führt und der Verzicht auf Kompromisse kreative Freiheit garantiert.
Dieses Album behandelt genau die Themen, über die ich als Künstler sprechen möchte. Es zeigt, wo ich in diesem Augenblick stehe. Und ich weiß, dass ich mit diesen Gefühlen nicht allein bin.
Chris Stewart
Tracklist
  1. It Always Comes To Me
  2. Jim Carol New Year
  3. Anything
  4. Get Back Up
  5. Other Man's Dream
  6. Guess
  7. Life Without
  8. Missing History
  9. Panopticon Calls
  10. Picture When
  11. Sonny Boy

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