Ein spontaner Aufbruch an die Costa Brava
Die Handlung des Films führt dich zurück in den Sommer des Jahres 1996. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Freddy, dargestellt von August Diehl. Freddy ist ein ewig jugendlicher Tagelöhner, der sich in Deutschland ohne klare Zukunftsplanung von einem unsicheren Gelegenheitsjob zum nächsten hangelt. Als sich ihm spontan die Gelegenheit bietet, sein bisheriges, unbequemes Leben hinter sich zu lassen, ergreift er die Chance und reist nach Spanien.Sein Ziel ist ein beliebter Urlaubsort an der Costa Brava, wo er auf einen Neuanfang hofft. Dort trifft Freddy auf seinen alten Freund Johannes, gespielt von Thomas Schubert. Dieser verschafft ihm ohne große Umwege einen Job bei Herbert, der von Josef Hader verkörpert wird. Herbert ist der Besitzer einer örtlichen Diskothek und in der Gegend wohlbekannt. Er besitzt den Ruf, mit Vorliebe menschliches Treibgut einsammeln und gestrandeten Seelen eine Beschäftigung sowie ein Dach über dem Kopf zu geben.
Vom scheinbaren Paradies zum grotesken Zerfall
Zunächst scheint Freddys Plan aufzugehen. Er genießt das unbeschwerte Dasein in der sonnenverwöhnten Küstenregion und schätzt die ungezwungene Atmosphäre der kleinen Aussteigergemeinschaft, die sich um Herberts Diskothek gebildet hat. Das neu gefundene Paradies bietet ihm genau die Auszeit von den Verpflichtungen, die er gesucht hat.Doch die Idylle währt nicht lange. Noch bevor die Sommersaison vorüber ist, beginnt das Gefüge der Aussteigergruppe merklich zu bröckeln. Aus der anfänglichen Leichtigkeit entwickelt sich eine bizarre Eigendynamik, bei der Freddy unaufhaltsam zum Mittelpunkt des grotesken Zerfalls der Gemeinschaft wird. Neben August Diehl, Thomas Schubert und Josef Hader wirkt unter anderem auch Maya Unger in dem Ensemblefilm mit.


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