Dracula. Van Helsing. Underworld. Unsere Vision von Vampiren ist von Hollywood geprägt. Sie scheuen das Tageslicht, wenn man mal vom Daywalker in "Blade" absieht. Sie haben bissige Eckzähne wie der Graf Dracula persönlich. Aber in New York scheint es eine äußerst lebhafte Underground-Szene zu geben, die den Vampiren aus der Traumfabrik ziemlich nahekommen. Aber kann es sein? Wann wird aus Fiktion Wirklichkeit? Die Dokumentation "Vampires in the Twilight" soll dem auf die Schliche kommen...
Vampire im Zwielicht
In den Städten der westlichen Welt entwickelt sich ein Kult, entstanden aus den Überresten von Okkultisten, Sado-Masochisten und Außenseitern, die von San Francisco bis Amsterdam eine neue Attitude aufweist. Keine Spur von dem klassischen Mythos eines adligen, blutsaugenden Grafen. Die neue Generation kommt aus dem Ghetto, sie sind hart, geprägt von dem Umfeld in dem sie aufgewachsen sind, eine eingeschworene Gemeinschaft, die nicht gerne über ihren Vampirismus sprechen möchte. In Untergrundclubs veranstalten sie rituelle Praktiken und beschwören die dunkle Seite. Und auch wenn sie sich bedeckt halten, so kann die Dokumentation dennoch etwas Licht ins Dunkel bringen.
Die Dokumentation zeigt auf lockere und amüsante Art etwas über eine aufstrebende Subkultur von "Blutsaugern", die die Grundideen aus Hollywood im Alltag auszuleben versucht. "Ich bin nicht verrückt oder so, ich seh nur so aus" - Das trifft auch ein bisschen auf diese nicht gerade kritische, aber auf jeden Fall unterhaltsame Dokumentation zu.



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