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The Devil Dared Me to Review

Ein anarchischer Actionfilm voller Feuer, Qualm und Sarkasmus.


05.12.2010  Redaktion  8 Likes  0 Kommentare 
Du wirst lachen. Du wirst dich ekeln. Du wirst dich fürchten, mit dem Kopf schütteln und mitjubeln. Und das meinen wir durchaus als Kompliment. Man nehme "Easy Rider", "JackAss" und "Die nackte Kanone" und wenn man alles in einen Topf wirft und lange genug rührt kommt dieser Film heraus. "The Devil dared to me" ist anarchistisch und verrückt und bringt das Leben eines Stuntman mit viel Feuer, Qualm und einer Portion Sarkasmus ins heimische Wohnzimmer.

Einen Campbell kann dies nicht erschüttern

Randy Campbell wurde in eine Stuntman-Familie geboren. Schon der Opa hat sich damit seinen Lebensunterhalt verdient und natürlich auch auch Randys Vater bis zu dessen Tod das gleiche getan. Als beide Elternteile starben wird er auf einer kleinen Schaffarm in Neuseeland großgezogen, möglichst weitab von jeder Form des Stunts und von jedweder nur erdenklichen Gefahr. Aber Randy hat es einfach im Blut und sucht stets neue Herausforderungen (er versucht mit dem Fahrrad die Meeresenge zwischen den beiden Inselhälften Neuseelands zu überqueren. Dumm nur dass es an der schmalsten Stelle 23 km sind).

So sucht er auch immer wieder die Nähe von "Stunt-Legende" Dick Johansonson, der eigentlich zu feige und zu faul ist mal einen richtigen Stunt vom Stapel zu lassen, aber nach Jahren in dessen Entourage als Kloputzer gelingt Randy ein echter Stunt, der auch einen angereisten Manager überzeugen kann die Jungs zu buchen. Dem Ruhm (auf der Nordhälfte der Insel) steht nun nicht mehr im Wege... aber natürlich nimmt die Katastrophe ihren Lauf.

Die Geschichte rund um Randy Campbell ist nicht nur eigenwillig, sondern dermaßen bizarr, dass man sich nach einer Lachattacke immer wieder schütteln muss. Mit einem regelrechten Stakkato von Action, Comedy und Splatterszenen wird der Zuschauer hier regelrecht "bearbeitet" bis die ganzen Absurditäten und skurillen Figuren auch dem letzten Miesepeter ein Lächeln abverlangen. Natürlich sollte man etwas mehr Humor mitbringen und sich auf einen wirklich abgedrehten Film einstellen, wer aber bereit ist dieses Wagnis einzugehen, der wird auch belohnt.

Unser Fazit

Ein anarchischer Actionfilm voller Feuer, Qualm und Sarkasmus.

Wir sagen es gerne nochmals: Du wirst lachen. Du wirst dich ekeln. Du wirst dich fürchten, mit dem Kopf schütteln und mitjubeln. Das Stakkato von Action, Comedy und Splatterszenen wird auch dich mitreissen, denn mit "The Devil dared to me" holt man sich Benzin und Schmauchspuren nach Haus.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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