Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhitzt der legendäre Räuber Robert Kneißl die bayerischen Gemüter. Während es sich die Obrigkeit zur ultimativen Aufgabe macht, den vielgesuchten Schwerverbrecher zur Strecke zu bringen, liebt das einfache Volk den Hias, der einer von ihnen ist und bis zuletzt jeder Niederlage trotzt, die ihm widerfährt. Wenn einer wie er keine Chance bekommt in der Heimat ein rechtschaffendes Leben zu führen, wird er nichts unversucht lassen mit seiner großen Liebe wo anders ein neues Leben zu beginnen: In Amerika. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und es geht um nichts geringeres als um Leben und Tod.
Räuber Kneißl
Regisseur Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt, ist länger tot") mixt mit "Räuber Kneißl" die Genres so bunt es nur irgendwie geht: Man nehme ein wenig Heimatfilm, eine Prise Räuberballade, man würze es mit einer Liebesgeschichte, füge etwas Sozialdrama hinzu und schon kommt ein interessanter Film rund um den bayerischen Volkshelden heraus. Die Romanze zwischen Maximilian Brückner und Brigitte Hobmeier weiß dabei durchaus zu gefallen auch wenn das Drama geradewegs auf ein bitteres Ende zusteuert.
Die Bild- und Tonqualität der Produktion weiß dabei zu gefallen. 110 Minuten lang gibt es schön inszenierte Kameraperspektiven und schauspielerisch durchweg gute Leistungen. Maximilian Brückner als Kneißl, Brigitte Hobmeier als seine große Liebe Mathilde, die Eltern spielen Maria Furtwängler und Michael Fitz und Thomas Schmauser mimt den Gendarm Förtsch - alles in Allem eine tolle Besetzung.



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