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Nine Dead Review

Neun Gefangene müssen ihr verbindendes Geheimnis im Bunker lüften.


26.09.2010  Redaktion  7 Likes  0 Kommentare 
Sicherlich kennen viele von euch den Psychothriller "Saw". Ihr wisst schon, der Streifen in dem einige "Sünder" von einem Schurken gekidnappt und anschliessend in einem Kellerverlies eingesperrt werden. Diese "unberscholtenen Bürger" müssen dann ihr Innerstes nach außen kehren und herausfinden, warum sie eigentlich hier sind. Nach und nach kommen immer mehr unschöne Wahrheiten ans Licht, die deutlich machen, dass keiner der unfreiwilligen Gefangenen gänzlich unschuldig ist. Klingelt es wieder?

Nine Dead
Der Psychothriller "Nine Dead" von Regisseur Chris Shadley geht hier einen ganz ähnlichen Ansatz. 'Ich habe euch aus einem guten Grund hier hergebracht: Euer Überleben hängt davon ab, dass ihr diesen Grund herausfindet. Ihr könnt nun darüber sprechen, aber in zehn Minuten komme ich zurück. Und ich werde einen von euch töten. Das wiederholen wir, bis ihr mir sagen könnt, warum ihr hier seid - oder bis ihr alle tot seid!' - Mit diesen Worten lässt der Unbekannte neun Menschen in einem Bunker allein. In ihrer Todesangst gestehen die Männer und Frauen - darunter ein Schauspieler, eine Staatsanwalt, ein Polizist und eine Schauspielerin - sich ihre tiefsten und dreckigsten Geheimnisse, hoffend, dass in ihnen die Verbindung zwischen ihnen allen zu finden ist. Die Zeit verrinnt. Zehn Minuten sind vorüber. Der große Unbekannte kommt zurück. Er hat eine Waffe. Er tötet den ersten. Und das Spiel beginnt erneut ...

Die scheinbar unzusammenhängende Schicksalsgemeinschaft muss nun das Rätsel lösen und unbedingt herausfinden, warum sie in dem Raum sind. Und das auch noch möglichst schnell, denn der Maskierte macht Ernst und lässt seiner Drohung auch wirklich Taten folgen. Monatelang hat er das Verbrechen minutiös geplant und jetzt ist "Showtime". Es entwickelt sich alsbald ein roter Faden, dem der Zuschauer auch gut folgen kann ohne dass es an einer Stelle vorhersehbar wird. Das Ende selbst ist dabei leider etwas schwach - lässt aber jede Menge Raum für Fortsetzungen...

Qualitativ gibt es an der Produktion nichts auszusetzen. Das Bild ist gestochen scharf, die Farben lebendig und auch der Ton kann überzeugen. Ein 17-minütiges "Making Of" rundet die ganze Sache ab...

Unser Fazit

Neun Gefangene müssen ihr verbindendes Geheimnis im Bunker lüften.

Packender Psycho-Thriller mit "Saw"-Anleihen. Sehenswert!

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 90%

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