Merlin - Die Rückkehr Review

Ein uralter Zauber bricht und der Kampf zwischen Magie und Moderne beginnt.



Der Zauberer Merlin hat Mordred, einen unheilvollen Zauberer, seit der vergangenen 1500 Jahre mittels eines Zauberspruches in einem Paralleluniversum festgehalten. Aber im 20. Jahrhundert entdeckt die Wissenschaftlerin Maxwell das Tor zum Sprung zwischen den Welten und befreit auf diese Weise den rachsüchtigen, bösen Zauberer Mordred. Aber auch der sagenumwobene König Arthur wurde erweckt und macht sich nun gemeinsam mit Merlin auf, Mordred aufzuhalten. Der ewige Kampf von Gut gegen Böse kann beginnen, aber der Kampf Ritter gegen Autos und Zauberweisheiten vergangener Tage gegen die Magie des Heute hat erst begonnen...

Kampf dem Zementlaster
Wenn sich König Arthus in die heutige Welt verirrt, dann sorgt das natürlich für jede Menge Verwirrung. So greift er mit seinen Gefolgsleuten zunächst die "böse, aber langsame Bestie" (einen Zementtransporter) an und später flüchtet ein älteres Ehepaar in einem Kleinwagen vor den Rittern. Mit Merlin, Lanzelot und dem sagenumwobenen Schwert Excalibur kommen so ziemlich alle bekannten Namen aus anderen Sagen in diesem Film vor und sorgen für einen bunten Mix aus moderner Mystik á la "Stargate" und Ritter- bzw. Fantasystreifen klassischer Machart. Doch die MIschung aus Magie, Schwertkampf und Neuzeit-Fantasy mit einer Prise Humor funktioniert nicht so recht. Die Komik wirkt eher aufgesetzt und viel zu Lachen gibt es ohnehin nicht.

Zwar ist der Film mit Adrian Paul (der ewige "Highlander") und Tia Carrere (MacGyver, Wayne's World, True Lies) gut besetzt, aber unterm Strich fehlt dem Streifen die Innovation, die Klasse und die Komik um langanhaltend zu unterhalten. Es ist einfach ein bisschen zu viel von allem, auch wenn die einzelnen Komponenten nicht schlecht sind. Die Special Effects sind in Ordnung, die Schauspieler auch, die Regiearbeit und Kameraführung ist ebenfalls nicht schlecht. Die Schwertkämpfe hingegen wirken lächerlich, die Actionszenen müde und die Handlung altbacken.

FAZIT

Musste Merlin denn unbedingt wiederkommen? Mit "Merlin - Die Rückkehr" hat man einen Genremix aus Fantasy und moderner Science Fiction mit einer Prise Humor schaffen wollen, doch das Projekt scheitert an der schwachen Handlung.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 44%
Ein uralter Zauber bricht und der Kampf zwischen Magie und Moderne beginnt.

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