Mit "Ginger Snaps - Das Biest in Dir" inszenierte John Fawcett im Jahre 2000 einen vielbeachteten Werwolf-Film, der mit "Ginger Snaps II - Entfesselt" (2004) und dem Prequel "Ginger Snaps III - Der Anfang" (2004) gleich zwei Fortsetzungen spendiert bekam. Und gerade in Zeiten von "Twilight" und der manchmal etwas unverständlichen Liebe zu Vampiren und Werwölfen kommen just die genannten Fortsetzungen nun in der "Bad Beast Collection" wieder auf den Markt und wir wären nicht das Spielemagazin, wenn wir nicht einen Blick drauf geworfen hätten...
Ginger Snaps III - Der Anfang (Bad Beast Collection)
Kanada Anno 1815: Die frisch aus Europa emigrierte Fitzgerald-Schwestern irren verloren durch ödes Land und stoßen zufällig auf eine Indianerin, die ihnen eine erschreckende Prophezeiung macht. Kurz darauf finden sie Unterschlupf im nahen Fort Bailey. Der Pelzhandel macht den entlegenden Landstrich attraktiv. Doch der Handelsposten wurde auf verfluchtem Boden errichtet - Werwölfe lauern in den Wäldern und machen des Nachts Jagd auf Menschenfleisch. Als Ginger und Brigitte die Station erreichen, treffen sie auf ein stark dezimiertes Häuflein erschütterter Zivilisten und Soldaten, denen der Wahnsinn deutlich im Gesicht steht. Bald bricht das blanke Chaos aus und zu allem Übel wird Ginger durch den Biss einer Bestie furchtbar zugerichtet. In dieser Stunde der Not schließen die Geschwister einen verhängnisvollen Pakt: ob im Leben oder im Tod - sie wollen für immer zusammen bleiben...
Ein echter "Prolog" ist "Ginger Snaps 3 - Der Anfang" nicht, denn die Handlung hat mit dem zeitlich darauf folgenden ersten Teil der Trilogie nur bedingt etwas zu tun. Dennoch sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn dieser dritte Teil der Reihe ist gar noch eine Kante besser als der zweite Part. Als Zuschauer darf man sich gefasst machen auf 94 Minuten reinster Spannung, inszeniert von Regisseur Grant Harvey und natürlich wieder mit den "abonnierten" Darstellern Emily Perkins als "Brigitte", "Katharine Isabelle: Ginger" und auch Brendan Fletcher, diesmal als "Finn" ist wieder mit von der Partie.
Die Bildqualität ist wieder sehr gut und gibt keinen Anlass zur Kritik. Und auch beim Ton (Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)) gibt es von unserer Seite nichts auszusetzen, zumal auch die Synchronsprecher eine gewohnt professionelle Arbeit abliefern.



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