Fink! Review

Chaotische Gaunerjagd um Millionen und einen fatalen Bankraub.



Schulden sind nicht gut. Das haben uns schon unsere Muttis und Papis beigebracht. Dass Schulden aber auch zu einem gesundheitshefährdenden Trip werden können zeigt uns der nicht minder erzieherisch wertvolle Film "Fink!" von Regisseur Tim Boyle.

Fink!
Brad und sein Kumpel, ein gewiefter Hacker, planen den großen Coup. Sie wollen mit Hilfe eines Programms Cent-Beträge von Überweisungen einer Bank abzweigen, die sich Tag für Tag zu Millionensummen addieren. Ein guter Plan, aber alles gerät aus den Fugen, weil der Mann, der für sie das Programm in den Bankcomputer schleusen soll, versehentlich Bekanntschaft mit zwei hartgesottenen Killern macht. Doch das Leben wird für die beiden Jungs bald noch chaotischer, denn nicht nur wollen ein paar Kredithaie mit ihnen abrechnen. Nein, sie kreuzen auch noch den Weg von drei Faulpelzen, die den Verbrecherboss Terence Fink übers Ohr gehauen und mit dessen Geld abgehauen sind. Und als wäre das noch nicht genug, kommt es zu einem bleihaltigen Shootout, als sie alle in der Bank zusammentreffen und jeder jedem ans Leder will...

"Fink!" macht von Anfang an keinen Hehl daraus eine Art "Kunstfilm" sein zu wollen. Der Streifen punktet mit etwas Action, zotigen Sprüchen und jeder Menge Flüchen, allerdings punktet der Film dann wiederum nicht auf ganzer Linie. Dafür wirken insbesondere die Dialoge einfach zu aufgesetzt und auch die schauspielerische Leistung einzelner Protagonisten lässt ein wenig zu wünschen übrig. Die Vergleiche zu "Reservoir Dogs" oder "Bube Dame König Gras" sind in diesem Lichte dann doch etwas weit hergeholt, auch wenn man stylistisch betrachtet, nicht umhin kommt eine gewisse Verwandtschaft festzustellen. Am Ende jedoch ist der Verwandtschaftsgrad etwas dünn...

Technisch gibt es an dieser B-Movie-Produktion gar nicht mal so viel auszusetzen. Die Bildqualität ist ansprechend, Farben und Bildschärfe können überzeugen und geben kaum Anlaß zur Kritik. Der Ton ist ebenfalls klar und deutlich, auch wenn man hier ein wenig an den Synchronsprechern zweifeln möchte, die stellenweise nicht ganz überzeugend sind.

FAZIT

Nicht schlecht, aber eben auch nicht überragend. "Fink!" ist ein netter, kleiner Gangsterfilm für Vielseher.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 62%
Chaotische Gaunerjagd um Millionen und einen fatalen Bankraub.

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