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Cocaine Bear Review

Eine absurde Prämisse, die neugierig macht


16.11.2024  Captain  6 Likes  0 Kommentare 
Cocaine Bear Review Bild Cocaine Bear Review Screenshot Cocaine Bear Review Foto

Basierend auf einer wahren Geschichte bringt der Film Cocaine Bear eine ebenso schräge wie völlig absurde Idee auf die Leinwand: Ein Schwarzbär konsumiert eine große Menge Kokain (klar), das aus einem Flugzeug abgeworfen wurde (natürlich), und sorgt daraufhin für Chaos in einem Nationalpark (was auch sonst). Unter der Regie von Elizabeth Banks gelingt es dem Film, die Balance zwischen schwarzem Humor, Horror und Action zu halten – oder zumindest den Versuch zu starten.

Ein Cast, der überrascht
Der Film kann mit einem beachtlichen Ensemble aufwarten. Keri Russell, O'Shea Jackson Jr. und Alden Ehrenreich bringen solide Leistungen, während Ray Liotta in einer seiner letzten Rollen einen zwielichtigen Drogenschmuggler verkörpert. Obwohl die Charaktere oft klischeehaft wirken, passen sie perfekt zur überdrehten Stimmung des Films. Besonders der digitale Bär, der von den Visual-Effects-Künstlern lebendig gemacht wurde, ist ein Highlight – sowohl erschreckend als auch komödiantisch.

Action, Humor und ein Hauch von Grusel
Cocaine Bear nimmt sich selbst nicht allzu ernst, was den Film erfrischend macht. Die Mischung aus schockierenden Szenen, wie blutigen Angriffen des Bären, und absurden Momenten, in denen das Tier fast menschliche Züge annimmt, sorgt für ständige Unterhaltung, allerdings bleibt einem hier und da das Lachen im Halse stcken. Die Handlung hätte etwas mehr Tiefe und Kohärenz vertragen können. Stattdessen setzt der Film voll und ganz auf das teils blutige Spektakel.

Eine satirische Botschaft?
Zwischen all dem Chaos lässt sich eine subtile Kritik am Drogenhandel und den menschlichen Eingriffen in die Natur erkennen. Doch dieser Aspekt bleibt oberflächlich und tritt hinter die Action und den Humor zurück. Wer nach einer tiefgründigen Aussage sucht, wird hier nicht fündig, doch für Fans von schwarzer Komödie ist Cocaine Bear ein gefundenes Fressen. Buchstäblich.

Unser Fazit

Eine absurde Prämisse, die neugierig macht

Cocaine Bear ist keine Filmkunst, sondern pure Unterhaltung. Mit seiner absurd-komischen Prämisse, wilden Actionszenen und einem schön überzogenen Stil ist der Film ideal für einen Abend, an dem man den Kopf ausschalten möchte. Perfekt ist er nicht, aber das muss er auch nicht sein.

Captain (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 78%

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