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BloodBound Review

Zwei Kuriere im Kampf gegen Dämonen um das Leben ihres Freundes.


27.01.2010  Taker  9 Likes  0 Kommentare 
Vic und Stan sind zwei "Kuriere", die ihre Aufgaben immer zur vollsten Zufriedenheit ihrer Kunden erfüllen. Als sie einen scheinbar leeren Koffer in einer Kneipe voller seltsam tätowierter Typen bringen, geraten sie in ein Gefecht in dem Stan verletzt wird. Im Nachhinein erfahren die beiden, dass diese Typen dämonischer Abstammung sind und Stan durch die Verletzung infiziert wurde. Vic setzt alles daran, seinen Freund zu retten und schlägt sich auf die Seite von Hagen, der alles dafür tun würde, die Dämonen zur Strecke zu bringen. Eine durchaus unterhaltsame Story, die auch die ein oder andere Überraschung mit sich bringt. Sowohl die Effekte als auch die Actionsequenzen wissen zu überzeugen. Die Kampfchoreographie ist passabel bis gut und auch der Humor soll nicht zu kurz kommen. Da werden Diskussionen über Sekundenkleber und Tampons geführt oder ein etwas anderer Fluchtwagen gefahren, nachdem der eigentliche Wagen in die Luft geflogen ist.

Die Schauspieler
Neben den vielen neuen Gesichtern sieht man auch einige altbekannte Gesichter aus dem Fernsehen wieder, so zum Beispiel Peter Nottmeier (Switch ), Gütz Argus (Der Sandmann) oder Thomas M. Held (Sechserpack). Und gerade dieser Mix zeigt, dass auch ein Independentfilm bekannte Schauspieler begeistern kann.

Die DVD
Am Anfang der DVD begrüßt uns Regisseur Ully Fleischer und animiert uns dazu, nach dem Film auch noch die diversen Extras anzuschauen, dazu aber später mehr. Im Hauptmenü werden wir von rockigen Tönen begrüßt, die schon auf die etwas härtere Gangart des Films vorbereiten. Obwohl Bloodbound ein Independetfilm ist, merkt man ihm das nur selten an. So gibt es keine verwackelten oder unerkennbare Bilder, sondern schöne Kamerafahrten und auch einige einzigartige Kamerawinkel zu begutachten. Auch die Soundkulisse des Films weiß zu überzeugen, sowohl die Hintergrundgeräusche als auch die Sprecher sind klar und deutlich zu verstehen. Vor allem in dunkleren Szenen merkt man dann aber leider, dass es sich um keinen großen Hollywoodstreifen handelt, da hier die Bilder teilweise etwas schwer zu erkennen sind. Alles in allem aber eine durchweg überzeugende Arbeit, die Ully Fleischer hier geleistet hat.

Die Extras
Die Extras sind mit einem Musikvideo, Making Of, Audiokommentar, Outtakes, Deleted Scenes und dem Trailer sehr umfangreich. Solch eine Flut von Extras vermisst man bei vielen Hollywoodstreifen auch heute noch. Schon bei den Outtakes und den Audiokommentaren merkt man, wieviel Spaß das gesamte Team beim Dreh hatte.

Unser Fazit

Zwei Kuriere im Kampf gegen Dämonen um das Leben ihres Freundes.

Coole Sprüche, Action und eine neue Story, das steckt in diesem Film und macht ihn zu einem sehenswerten Stück deutscher Independentkreise. Freunde des Genres sollten auf jeden Fall zugreifen - alle anderen auch!

Taker (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 89%

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Release 2009-12-04
Studio Indigo
Publisher Indigo
Alterseinstufung Freigegeben ab 18 Jahren
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