Der Begriff der "Bad Bank" hat in diesen Tagen der Wirtschaftskrise bekanntlich Hochkonjunktur. Der gleichnamige Film aus dem Hause "marketing-film", der dieser Tage als Blu-ray Disc erschienen ist, hat zwar mit den aktuellen Geschehnissen in den Medien nichts zu tun, dennoch bewahrheitet sich auch hier eine Weisheit von Thomas Jefferson: "Banken sind gefährlicher als stehende Armeen". Wieso das so ist und was der Film sonst noch zu bieten hat könnt ihr nun in unserem Review nachlesen...
Böse Bank!
Eddy (Jochen Nickel) und Bruno (Rufus Beck) - der eine ein genialer Safeknacker, der andere ein begnadeter Computerhacker bekommen den Auftrag, in die Villa eines der mächtigsten Bankiers Deutschlands (Udo Schenk) einzubrechen um eine Akte zu stehlen, die dessen kriminelle Machenschaft beweisen kann. Der skrupellose Banker schreckt auch vor Mord nicht zurück, nur um seinen jahrelangen Betrug geheim zu halten und seine Gier nach Macht und Geld durchzusetzen. Ein Wettlauf gegen den Tod beginnt ...
Der gut aufgemachte Film erinnert was die Kameraführung und Regiearbeit angeht doch sehr an eine typisch deutsche Fernsehproduktion. Gaststar Omar Sharif hat gleich zu Beginn des Films seinen großen Auftritt und liefert dabei eine tolle Arbeit ab. Auch den anderen Protagonisten des Streifens kann man keinen echten Vorwurf machen, dennoch kann der Film aufgrund der schwammigen Handlung kaum überzeugen. Dazu fehlt einfach der zündende Funke, der den teilweise ziemlich überzeichneten Film aus der Masse an ähnlichen Produktionen hervorheben kann.



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