Angiralus - Es reißt dich in Stücke Review

Blutrünstiger Riesenaal jagt Cops in den Sümpfen Floridas



Der Film beginnt eigentlich recht harmlos. Zwei Sträflinge entkommen einer Haftanstalt und flüchten sich in die Sümpfe Floridas, wo auch ein Kumpane auf die beiden wartet um ihnen bei der Flucht zu helfen. Aber natürlich werden die beiden verfolgt und eine Horde von Cops ist ihnen dicht auf den Fersen. Was die Gesetzerhüter aber finden sind nicht die beiden Flüchtigen. Plötzlich werden sie selbst zur Beute eines immer-hungrigen und riesigen Aals, der hier erstmals blutrünstig zu Werke geht. Der Film "Angiralus" ist eine charmante Hommage an Filme wie "Tremors" oder "Slither", die einem sofort in den Sinn kommen...

4 Meter Aal am Stück, bitte!
Der Riesenaal wird schnell zu einer Dauerplage und ruft bald den örtlichen Tierfänger und seine Ex-Frau, eine Polizistin auf den Plan. Zunächst denkt man noch, es könnte vielleicht auch nur ein Alligatorenangriff gewesen sein, als jedoch auch Professor Abramson im Ort auftaucht kommt die Wahrheit ans Licht. Er war dafür verantwortlich, dass dieser Aal den Weg aus seinem Labor gefunden hat, denn die Wissenschaftler rund um Abramson forschten mit den Genen der Aale bis sie eben dieses Kreatur erschafften. Anfänglich hat er noch versucht dies zu vertuschen, aber nach einer wahren Fress-Orgie des Riesenaals waren die Beweise dann doch zu erdrückend.

"Angiralus" ist für Horror- und Splatterfans im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen - vorausgesetzt man hat noch nicht die Schnauze voll von irgendwelchen Tier-Horror-Filmen, denn nach den Bienen, den Spinnen, diversen Käfern, Raketenwürmern und sonstigem Ungetier kommt jetzt eben mal ein Aal dran. Das ist zwar wenig innovativ, dennoch hat der B-Movie durchaus einen gewissen Charme, auch wenn er definitiv nicht mit Größen wie "Tremors" mithalten kann. Letzterer nämlich nahm sich selbst gerne mal auf die Schippe, "Angiralus" hingegen versucht zielgerichtet Splatterfans zu erreichen. Man kann die beiden Filme also nur bedingt miteinander vergleichen. Vielleicht ist "Slither" hier der bessere Vergleich. So gestaltet sich das Fazit dann auch recht einfach:

FAZIT

Wem "Slither" gefallen hat und wer Tier-Horror-Filmen etwas abgewinnen kann der dürfte mit "Angiralus" durchaus einen Treffer landen. Technisch ganz ordentlich gemacht kann der Titel trotz der etwas flachen Story durchaus gefallen. Leider fehlen jegliche Extras auf der DVD, eine kleine wenig sehenswerte Fotostory ausgenommen.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Blutrünstiger Riesenaal jagt Cops in den Sümpfen Floridas

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