Legendärer Dieb kämpft für Gerechtigkeit im mittelalterlichen England
02.10.2010Redaktion8 Likes
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Die Geschichte des "Robin Hood" wurde schon unzählige Male verfilmt. Zuletzt just im letzten Jahr, als sich Russell Crowe und Cate Blanchett unter der Regie von Meister Ridley Scott die Ehre gaben. Die guten Taten des Diebes, der es von den Reichen nimmt und den Armen schenkt, ist seit jeher ein Symbol für den Kampf um Gerechtigkeit. Kein Wunder also, dass dieser Stoff schon mehrfach herhalten musste. So auch 1962 in der italienischen Version (Il trionfo di Robin Hood) von Vielfilmer Umberto Lenzi...
Robin Hood - Der Held von Sherwood Der am englischen Königshof in Ungnade gefallene Robin Hood hofft auf die baldige Rückkehr seines Königs Richard Löwenherz, um endlich rehabilitiert zu werden. Doch der wird bei seiner Rückkehr aus dem Heiligen Krieg in Frankreich festgehalten und Robin ist gezwungen, weiterhin in den Wäldern zu leben. Elwin von Nottingham will seinen Einfluss am Hofe Johanns, der seit König Richards Abwesenheit regiert, erheblich vergrößern. Aber da hat er die Rechnung ohne Robin und seine Gefolgschaft gemacht. Zu Robin Hoods treuen Mitstreitern gehören u.a. der bärenstarke John, Sir William, Herzog von Canterbury, und Alan Clare, Herzog von York.
Alan hat darüber hinaus mit Elwin noch eine zusätzliche Rechnung zu begleichen. Elwin von Nottingham verweigert ihm die versprochene Hand seiner Tochter Isabella, die er mit einem alten aber reichen Verbündeten, Sir Tristan von Galborough, verheiraten will. Dessen Geld ermöglicht Elwin, Waffen und Leute zu kaufen, so dass er Robins Gefolgschaft überlegen ist. Eine List und Richard Löwenherz' unerwartete Heimkehr bringen schließlich den gerechten Sieg. Endlich wird Robin Hood für seine Treue belohnt: rehabilitiert und als zukünftiger Herzog von Nottingham darf er seine Braut Anna, Schwester seines Mitstreiters Sir Alan, ehelichen. Auch Alan bekommt schließlich die Frau, die er liebt.
Qualitativ gibt es an dem Titel nicht viel auszusetzen, zumal der Film auch noch mit der italienischen Tonspur daherkommt. Das hilft dem Film aber nur bedingt weiter, denn dieser bleibt Massenware und kann sich auch 50 Jahre später nicht wirklich von den anderen Verfilmungen abheben.
Fazit
Wenig inspirierende Robin Hood-Interpretation aus den Sechzigern. Muss man nicht zwingend gesehen haben.
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