Hommage an die Comickultur der 30er Jahre mit schwarzem Humor
22.03.2013Redaktion9 Likes
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Von Hack und Slash ist im achten Band der Reihe zunächst nicht viel zu sehen. Als Ersatz gibt es ein paar kleine Comics im Comic, welche die Geschichte von Nightmare und Sleepy erzählen. Diese sind stilistisch ein wahres Schätzchen, da sie sich an den Comics der 30er Jahre orientieren mit samt des abgedruckten abgegriffenen und vergilbten Papiers und den über den Rand der Bilder verschobenen Druckfarben. Die Hommage an die Action Comics zieht sich durch den gesamten Band und bringt immer wieder Bilder der Minutemen-artigen Möchtegern-Superhelden, die Comicliebhaber sicher zum Schmunzeln bringen wird.
Hack/Slash 8: Superhelden Sidekick Schlachtfest Auch die Dialoge sind mit einer guten Portion Humor gewürzt, der wie gewohnt häufig rabenschwarz ist. Ganz comictypisch sind auch die Verweise auf aktuelle kulturelle Trends. Aber den besonderen Charme dieses Hack/Slash Comics machen die Andeutungen auf die Comickultur selbst und deren Klischees aus.
Nicht zuletzt gibt es auch genug Tote in Hack/Slash und hier wird dem Leser im weiteren Verlauf des Bands viel geboten. Vom messerstechenden kürbisköpfigen Killer über die Baseballschläger und Peitschen schwingenden Slasherkillerin Carrie, die gewohnt lässig und sexy durch die Seiten metzelt, bis zur wütenden Rachegöttin ist alles mit dabei.
Hack/Slash macht wirklich Spaß und ist eine garantiert lohnenswerte Lektüre für Fans der Serie und solche die es noch werden wollen, zumindest wenn man es blutig mag. Hier und da hätte es aber noch etwas sorgfältiger gezeichnet sein können.
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