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Dark Light: Survivor Review

Roguelite-Action, Arpg-Beute und zwei Kameras treffen auf düstere Science-Fiction


17.08.2026  Redaktion  PC  0 Likes  0 Kommentare 
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Dark Light: Survivor verbindet auf dem PC ein Survivor-like mit Action-Roguelite, Third-Person-Shooter und einer Portion Arpg. Bereits der Ersteindruck wird von der Möglichkeit bestimmt, jederzeit zwischen einer Übersichtsperspektive und einer Kamera hinter der Spielfigur zu wechseln. Der Titel befindet sich im Early Access und bietet mit drei Welten, drei Klassen sowie unterschiedlichen Waffen und Fähigkeiten bereits die Grundstruktur seiner geplanten Spielerfahrung.

Der Phantom Train fährt durch einen zerbrochenen Kosmos
In Dark Light: Survivor besteigst Du als einer der letzten Dark Hunters den Phantom Train. Dieser Zug bildet die Hoffnung der Menschheit, dem sogenannten Dark Void zu entkommen und einen Weg nach Elysium zu finden. Die Reise führt durch ein zersplittertes Multiversum, dessen Regionen von Dämonen, kybernetischen Kreaturen und weiteren Wesen bevölkert werden.

Die Handlung bildet vor allem den Rahmen für Deine wiederholten Einsätze. Jeder Durchlauf schickt Dich erneut in umkämpfte Gebiete, in denen Du Ressourcen sammelst, Ausrüstung findest und Deinen Charakter entwickelst. Stirbst Du, beginnt die nächste Reise mit neuen Kombinationen aus Gegnern, Gegenständen und Verbesserungen.

Zwei Kameras verändern Deinen Blick auf das Schlachtfeld
Das zentrale Merkmal von Dark Light: Survivor ist der fließende Perspektivwechsel. In der Ansicht von oben überblickst Du größere Bereiche des Schlachtfelds und erkennst, aus welchen Richtungen Gegner sowie Projektile auf Dich zukommen. Die Darstellung erinnert hier an klassische Survivor-like-Spiele und erleichtert die Kontrolle größerer Gruppen.

Auf Knopfdruck wechselt das Spiel in eine Third-Person-Perspektive. Die Kamera rückt hinter Deine Figur, während Du Schusswaffen genauer ausrichten und bestimmte Körperbereiche der Gegner anvisieren kannst. Kopftreffer erhalten dadurch ebenso eine Bedeutung wie das gezielte Ausschalten einzelner Kreaturen. Du entscheidest also situativ, ob Übersicht oder Präzision wichtiger ist.

Der Wechsel ist nicht auf bestimmte Räume oder Kampfphasen beschränkt. Du kannst eine Gruppe zunächst aus der Vogelperspektive beobachten, anschließend in die Nahansicht wechseln und danach wieder Abstand gewinnen. Die beiden Kameras verändern dabei nicht nur die Darstellung, sondern auch die Art, wie Du Bewegungen, Ausweichmanöver und Angriffe koordinierst.

Nahkampf und Schusswaffen formen Deinen Spielstil
Für die Auseinandersetzungen stehen Nahkampfwaffen, Schusswaffen und unterschiedliche Fähigkeiten bereit. Mit Klingen bewegst Du Dich unmittelbar durch kleinere Gegnergruppen, während Feuerwaffen Angriffe aus der Distanz ermöglichen. Welche Ausrüstung Du erhältst, hängt teilweise von den Funden und Entscheidungen des aktuellen Durchlaufs ab.

Waffen lassen sich mit verschiedenen Bauteilen verändern. Ergänzend sammelst Du Rüstungen, Fähigkeiten und weitere Gegenstände, die Werte oder bestimmte Effekte beeinflussen. Aus den verfügbaren Elementen stellst Du einen Build zusammen, der beispielsweise auf kontinuierlichen Schaden, kurze Schadensspitzen, Beweglichkeit oder Verteidigung ausgerichtet sein kann.

Die Gegner treten in zunehmender Zahl auf und kombinieren unterschiedliche Angriffsformen. Während einige Kreaturen direkt auf Deine Position zulaufen, setzen andere auf Projektile oder größere Flächenangriffe. Dadurch musst Du zwischen Bewegung, Angriff und der Beobachtung des Umfelds wechseln. Bossgegner ergänzen die gewöhnlichen Wellen durch eigene Bewegungs- und Angriffsmuster.

Drei Klassen eröffnen unterschiedliche Entwicklungspfade
Dark Light: Survivor enthält im aktuellen Entwicklungsstand drei Klassen. Jede Klasse bringt eigene Fähigkeiten, Stärken und Upgradepfade mit. Deine Wahl bestimmt somit die Ausgangslage eines Durchlaufs, wird im weiteren Verlauf aber durch gefundene Waffen, Artefakte und zufällig angebotene Verbesserungen ergänzt.

Artefakte gewähren dauerhafte Vorteile und gehören zur Meta-Progression. Auch neue Startwaffen und Fähigkeiten werden nach und nach freigeschaltet. Selbst ein gescheiterter Versuch kann daher Ressourcen oder Fortschritte liefern, die Deine Möglichkeiten im nächsten Durchlauf erweitern.

Innerhalb eines Einsatzes erhältst Du regelmäßig Upgrades. Dabei wählst Du aus mehreren Optionen und legst Schritt für Schritt die Ausrichtung des aktuellen Builds fest. Nicht jede angebotene Verbesserung passt automatisch zu Deiner vorhandenen Ausrüstung, weshalb Du gelegentlich eine alternative Spielweise entwickeln musst.

Drei Biome schicken Dich in unterschiedliche Albträume
Zum Start in den Early Access umfasst Dark Light: Survivor drei größere Welten. Eine zerstörte Stadt verbindet postapokalyptische Gebäude mit dämonischen und kybernetischen Gegnern. Verfluchte Burgruinen führen Dich dagegen in eine stärker von dunkler Fantasy geprägte Umgebung. Das dritte Gebiet ist ein gefrorenes Schlachtfeld, auf dem riesige Insektenwesen zwischen den Überresten alter Kriegsschiffe auftauchen.

Die Gebiete unterscheiden sich durch ihre Kulissen, Gegnergruppen und räumlichen Strukturen. Ereignisse und Begegnungen werden in wechselnden Zusammenstellungen angeordnet, damit nicht jeder Durchlauf identisch verläuft. Ressourcen und Beute liegen dabei nicht ausschließlich auf dem direkten Weg, sodass Abstecher zusätzliche Risiken und Belohnungen mit sich bringen können.

Drei größere Bosskämpfe markieren zentrale Herausforderungen der derzeit verfügbaren Inhalte. Hier musst Du Angriffsmuster beobachten, freie Bereiche erkennen und Deine Fähigkeiten gezielt einsetzen. Besonders in diesen Begegnungen kannst Du zwischen der Übersicht von oben und präzisem Zielen aus der Third-Person-Ansicht wechseln.

Beute und Zufall bestimmen den Verlauf jeder Reise
Die Roguelite-Struktur kombiniert zufällige Angebote mit dauerhaftem Fortschritt. Während eines Durchlaufs entsteht Dein Build aus Waffen, Fähigkeiten, Rüstungsteilen und Artefakten. Passende Kombinationen können Angriffe verstärken oder bestimmte Spielweisen unterstützen. Andere Funde verlangen dagegen, dass Du Deine bisherige Planung anpasst.

Nach dem Ende eines Versuchs kehrst Du zum Ausgangspunkt zurück. Freigeschaltete Verbesserungen und zusätzliche Startoptionen bleiben erhalten, während der konkrete Aufbau des vorherigen Durchlaufs verloren geht. Das wiederholte Betreten der drei Welten dient damit sowohl dem Erlernen der Gegner als auch dem Ausbau Deiner langfristigen Möglichkeiten.

Steam-Erfolge und Bestenlisten begleiten diesen Fortschritt. Einen Mehrspieler- oder Koop-Modus bietet Dark Light: Survivor derzeit nicht, der Fokus liegt vollständig auf der Einzelspieler-Erfahrung.

Die Steuerung verbindet Übersicht mit präzisem Zielen
In der Draufsicht steuerst Du Deine Figur über das Schlachtfeld und orientierst Dich an Gegnergruppen, Geschossen und freien Laufwegen. In der Third-Person-Perspektive kommt das manuelle Zielen hinzu. Der Wechsel zwischen beiden Ansichten erfordert zunächst eine Umstellung, da sich Wahrnehmung und Ausrichtung der Spielfigur verändern.

Mit zunehmender Spielzeit lässt sich die Draufsicht für das Positionieren und die Third-Person-Kamera für gezielte Angriffe einsetzen. Gerade bei hoher Gegnerdichte entstehen dadurch regelmäßige Wechsel zwischen taktischer Beobachtung und unmittelbarer Shooter-Steuerung. Dark Light: Survivor unterstützt neben Maus und Tastatur auch Controller.

Cyberpunk-Horror trifft auf einen optionalen Pixelmodus
Die Grafik kombiniert Science-Fiction, Cyberpunk, postapokalyptische Architektur und Horrorelemente. Dunkle Umgebungen werden von Neonfarben, Waffenfeuer und den Effekten der Fähigkeiten durchbrochen. Gegner und Projektile erhalten erkennbare Konturen, damit ihre Bewegungen auch während größerer Auseinandersetzungen verfolgt werden können.

Zusätzlich zur regulären Darstellung kannst Du einen Pixelmodus aktivieren. Dieser verändert den visuellen Eindruck und greift die Gestaltung älterer Spiele auf. Der Wechsel ist als spielbare Alternative angelegt und ergänzt damit den bereits vorhandenen Austausch der Kameraperspektive.

In späteren Kampfphasen befinden sich zahlreiche Gegner, Geschosse und Effekte gleichzeitig auf dem Bildschirm. Die akustische Gestaltung begleitet Treffer, Fähigkeiten und herannahende Angriffe mit unterschiedlichen Signalen. Der Soundtrack setzt auf eine kontinuierliche Untermalung, die den Ablauf der zunehmend dichteren Wellen unterstützt.

Der Early Access soll das Multiversum erweitern
Dark Light: Survivor ist seit dem 14. Mai 2026 im Early Access erhältlich. Mirari&Co. plant für diese Entwicklungsphase ungefähr ein bis anderthalb Jahre ein. Bis zur vollständigen Veröffentlichung sollen zusätzliche Karten, Biome, Gegner, Waffen und Fähigkeiten hinzukommen.

Darüber hinaus sind umfangreichere Fortschrittssysteme, tiefere Talentbäume sowie Anpassungen an Balance, Gegnerverhalten und Ressourcenverwaltung vorgesehen. Auch Optimierung und Fehlerkorrekturen gehören zur weiteren Entwicklung. Der gegenwärtige Umfang stellt daher nicht die endgültige Fassung dar und kann sich durch Aktualisierungen verändern.

Dark Light: Survivor besitzt mit dem jederzeit möglichen Wechsel zwischen Draufsicht und Third-Person-Kamera eine nachvollziehbare eigene Identität. Beide Ansichten erfüllen spielerische Aufgaben und verbinden Übersicht mit gezielten Schüssen. Die drei Klassen, veränderbaren Waffen und dauerhaften Freischaltungen schaffen verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten, während die düstere Mischung aus Science-Fiction und Horror zum Spielprinzip passt. Allerdings kann der Perspektivwechsel anfangs etwas sperrig wirken, und die Qualität eines Durchlaufs hängt spürbar von zufällig angebotenen Synergien ab. Bei hoher Gegnerdichte leidet zudem gelegentlich die Übersicht. Drei Welten und drei größere Bosse bilden eine ordentliche Grundlage, lassen den Early-Access-Status aber klar erkennen. Damit ist Dark Light: Survivor bereits ein interessanter Genre-Hybrid, benötigt für eine dauerhaft abwechslungsreiche Spielerfahrung jedoch weitere Inhalte und Feinarbeit.

Punktewertung

Gameplay
77
Grafik
75
Sound
72
Steuerung
70

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Plattformen PC
Release 14.05.2026
Studio Mirari&Co
Publisher Mirari&Co
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