Dark Light: Survivor besitzt mit dem jederzeit möglichen Wechsel zwischen Draufsicht und Third-Person-Kamera eine nachvollziehbare eigene Identität. Beide Ansichten erfüllen spielerische Aufgaben und verbinden Übersicht mit gezielten Schüssen. Die drei Klassen, veränderbaren Waffen und dauerhaften Freischaltungen schaffen verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten, während die düstere Mischung aus Science-Fiction und Horror zum Spielprinzip passt. Allerdings kann der Perspektivwechsel anfangs etwas sperrig wirken, und die Qualität eines Durchlaufs hängt spürbar von zufällig angebotenen Synergien ab. Bei hoher Gegnerdichte leidet zudem gelegentlich die Übersicht. Drei Welten und drei größere Bosse bilden eine ordentliche Grundlage, lassen den Early-Access-Status aber klar erkennen. Damit ist Dark Light: Survivor bereits ein interessanter Genre-Hybrid, benötigt für eine dauerhaft abwechslungsreiche Spielerfahrung jedoch weitere Inhalte und Feinarbeit.
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