1978 ist ein wagemutiger, stilistisch beeindruckender Horrorfilm, der mit politischer Schwere und surrealer Bildkraft arbeitet. Doch so stark er atmosphärisch beginnt, so sehr verliert er sich im Mittelteil in Wiederholungen und Brutalität. Wie schon Baskin wirkt das Ende offen, fragmentarisch und emotional unbefriedigend. Wer experimentellen, visuell ambitionierten Horror schätzt, findet hier viel zu bewundern. Wer eine klare Geschichte oder greifbare Figuren erwartet, wird eher enttäuscht. 1978 bleibt ein polarisierender Film – interessant, aber nicht vollständig überzeugend.
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