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Schwarze Schafe: Kinostart mit Klima-Initiative

Die anarchische Komödie bringt den Berliner Sommertrubel in die Kinosäle.



Schwarze Schafe: Kinostart mit Klima-Initiative Bild Schwarze Schafe: Kinostart mit Klima-Initiative Screenshot Schwarze Schafe: Kinostart mit Klima-Initiative Foto
Foto: Sebastian Gabsch / Port au Prince Pictures. Mehr zum Thema Transparenz.

Der Berliner Sommer zeigt sich auf der großen Leinwand von seiner schrägsten Seite. Mit der anarchischen Underdog-Komödie #SchwarzeSchafe bringt Regisseur Oliver Rihs einen wilden Hauptstadt-Trip in die Kinos, der bereits bei seiner doppelten Premiere in der Kulturbrauerei und im Freiluftkino Hasenheide für ausgelassene Stimmung sorgte. Vor über 1.000 begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern feierten die Hauptdarstellenden gemeinsam mit dem Publikum den Auftakt, der nun den Weg für den regulären bundesweiten Kinostart ebnet. Der Film versteht es, das urbane Lebensgefühl mit einer ordentlichen Portion Humor, bissiger Satire und echtem Lokalkolorit einzufangen, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren.

Unabhängige Produktion mit ökologischem Anspruch

Hinter dem Projekt steht eine konsequent unabhängige Leistung. Die Port au Prince Film & Kultur Produktion hat den Streifen komplett eigenfinanziert realisiert – gänzlich ohne Senderbeteiligungen oder öffentliche Fördergelder. Dabei legten die Verantwortlichen vom Dreh bis zum Schnitt großen Wert auf ökologische Nachhaltigkeit. Die Produktion erfolgte nach strengen modernen Standards, um den CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Das vielschichtige Drehbuch entstand in kreativer Teamarbeit: Neben Regisseur Oliver Rihs haben auch Ana Cristina Tarpo, Daniel Young, Ziska Riemann, Melanie Möglich und Oliver Keidel an der Geschichte gefeilt, die nun die Kinosäle erobert.

Klimaschutz trifft Kinokarte: Spendenaktion zum Start

Zum Kinostart geht das Team hinter dem Projekt noch einen bemerkenswerten Schritt weiter und verbindet humorvolle Unterhaltung mit konkretem gesellschaftlichen Engagement. Unter dem Dach der eigens ins Leben gerufenen Initiative Film for Future kooperiert der Verleih Port au Prince Pictures eng mit renommierten Organisationen wie Greenpeace und Viva con Agua. Das Prinzip ist einfach und wirkungsvoll zugleich: Ein fester Anteil von jedem verkauften Kinoticket für #SchwarzeSchafe fließt direkt in wichtige Projekte für den Klima- und Wasserschutz. Einen ersten symbolischen Meilenstein gab es bereits im Rahmen der Premierenfeierlichkeiten, als Viva-con-Agua-Gründer Micha Fritz einen Scheck über 2.500 Euro entgegennehmen durfte. Damit möchten die Filmschaffenden ein sichtbares Zeichen setzen und zeigen, dass auch die Unterhaltungsbranche aktiv Verantwortung übernehmen kann.

Skurrile Figuren im Hitzesommer von Berlin

Inhaltlich dreht sich in der Satire alles um einen extrem heißen Hauptstadtsommer und das sehnsüchtige Warten auf den erlösenden Regen. Im Zentrum stehen äußerst skurrile Charaktere, deren Wege sich auf unvorhersehbare Weise kreuzen. Da ist zum einen ein Neuköllner Clan-Chef, der überraschend zum Klimaschützer mutiert. Parallel dazu treibt eine Genderpuppen-Erfinderin im Grunewald ihr Unwesen, die sich mit einer Attrappe und neuer Begleitung ihre geheimsten Wünsche erfüllt. Für zusätzliches Chaos sorgt ein Balkon-Imker, dessen Bienenvolk sich in einem Zustand starker Aktivität befindet, sowie ein engagierter Fischer, der aus invasiven Sumpfkrabben nachhaltige Snacks zaubern möchte. Sie alle eint die Hitze der Großstadt und das gemeinsame Warten auf Abkühlung. Getragen wird dieser Reigen von einem hochkarätigen Ensemble: Mit Jella Haase, Milan Peschel, Jule Böwe, Yasin El Harrouk, Marc Hosemann und dem Musiker sowie Songwriter Bonaparte versammelt der Film zahlreiche bekannte Gesichter vor der Kamera, die dem Projekt ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Wenn du also Lust auf einen Kinobesuch abseits gewohnter Pfade hast, wirst du hier bestens unterhalten.

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