Ein Wochenende im Wald gerät außer Kontrolle
Die Geschichte von Lily's Ritual dreht sich um eine Gruppe von vier Freundinnen, die sich für ein gemeinsames Wochenende in eine abgelegene Waldhütte zurückziehen. Ursprünglich möchten die Frauen dort ein geheimnisvolles Hexenritual durchführen. Die anfängliche Vertrautheit und das gegenseitige Vertrauen schlagen jedoch schnell in Misstrauen um, als die titelgebende Lily ein zunehmend verstörendes Verhalten an den Tag legt. Was als gemeinsames Abenteuer beginnt, entwickelt sich zügig zu einem albtraumhaften Scheideweg, bei dem aus langjährigen Banden ein düsterer Plan erwächst – und schließlich ein grausames Opferritual seinen Lauf nimmt.Herrera verwebt in seinem Werk klassische Handlungselemente des traditionellen Hexen- und Okkult-Kinos mit der gezielten Ästhetik der 1990er-Jahre. Der Streifen nutzt bewusste visuelle und stilistische Anleihen an das Horrorkino dieses Jahrzehnts, um eine durchgehend beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Darüber hinaus macht der Film keinen Hehl aus seinen Body-Horror-Elementen, die sich im Verlauf der Handlung spürbar intensivieren.
Erfolge auf internationalen Festivals und namhafter Cast
Bevor Lily's Ritual seinen Weg in den Handel fand, feierte die Produktion bereits Erfolge auf verschiedenen internationalen Spezialfestivals für das Genrekino. Unter anderem wurde der Film dem Publikum bei Veranstaltungen in Manchester, Brașov und Mexiko-Stadt präsentiert. Dort richtete sich das Werk gezielt an Liebhaber von Folk-Horror und atmosphärischem Schauer.Vor der Kamera versammelt der Regisseur ein Ensemble bekannter Gesichter aus dem spanischsprachigen Raum. Zum Cast gehören Maggie García (bekannt aus Heridas), Patricia Peñalver (Die Telefonistinnen), Elena Gallardo sowie Eve Ryan und Mike Fajardo. Das Zusammenspiel der Figuren trägt maßgeblich dazu bei, dass die fortschreitende Isolation in der Hütte und der verhängnisvolle Wandel der Gruppendynamik glaubhaft vermittelt werden.
Auch die internationale Filmkritik hat sich bereits zu der spanischen Horrorproduktion geäußert. So urteilt die Independent Horror Society über den Film:
Eine gewagte, frische Interpretation des Folk-Horrors, die Body-Horror mit dem Übernatürlichen in einem Subgenre-Mix verbindet.
Gruselig, eklig und steigert sich zu einem Finale, das definitiv keine Rücksicht nimmt.


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