Eine bizarre Jagd durch das historische Wien
Die Handlung führt dich direkt in das heutige Wien, wo eine legendäre Gestalt der Vergangenheit unerwartet wieder auftaucht. Die berüchtigte Blutgräfin, dargestellt von der französischen Schauspielikone Isabelle Huppert, war bereits im 16. Jahrhundert für ihren Heißhunger auf Dienstmädchen bekannt. Nach Jahrhunderten des Verschwindens bewegt sie sich nun wieder durch die österreichische Hauptstadt. An ihrer Seite befindet sich Hermine, gespielt von Birgit Minichmayr, die als dauerhaft gestresste Zofe der extravaganten Adeligen zur Seite steht.Gemeinsam verfolgen die beiden ein ganz bestimmtes Ziel: Sie sind auf der Suche nach einem mysteriösen und gefährlichen Buch. Dieses Werk besitzt die Macht, alles Böse – und somit auch sämtliche Blutsauger – endgültig zu vernichten. Die Suche gestaltet sich jedoch alles andere als einfach, denn die Gräfin ist keineswegs die einzige Partei, die hinter den geheimnisvollen Seiten her ist. Eine bizarre Allianz aus Vegetariern und verklemmten Ordnungsmächten setzt alles daran, die Wiener Vampir-Bande unschädlich zu machen. Gleichzeitig plant ein Kongress von Geisteswissenschaftlern, die Identität der Vampire im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit akademisch zu sezieren.
Anstatt sich als Versuchsobjekt einspannen zu lassen, begibt sich die Blutgräfin lieber selbst auf eine Schnitzeljagd quer durch Wien. Die Verfolgungsjagd führt über stimmungsvolle Friedhöfe, in gesellige Gruften und sogar auf das berühmte Wiener Riesenrad. Dicht auf den Fersen sind der Gräfin dabei nicht nur zwei hartnäckige Vampirforscher, sondern auch ein ermittelnder Polizeiinspektor.
Prominentes Ensemble und hochkarätige Mitwirkende
Neben Isabelle Huppert und Birgit Minichmayr bietet die deutsch-österreichisch-luxemburgische Koproduktion ein bemerkenswertes Staraufgebot. Zum Cast gehören unter anderem Lars Eidinger, Thomas Schubert, Karl Markovics, Tom Neuwirth (bekannt als Conchita Wurst), ChrisTine Urspruch sowie Burghart Klaußner. Abgerundet wird das Ensemble durch André Jung, Marco Lorenzini, Maresi Riegner, Inge Maux, Noah Saavedra und Valentin Postlmayr.Auch hinter den Kulissen versammelt das Projekt namhafte Persönlichkeiten der Kulturlandschaft. Die Dialoge des rund 119 Minuten langen Kinofilms entstanden unter Mitwirkung der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, was dem grotesken Wortwitz eine besondere Note verleiht. Für die visuelle Gestaltung zeichnet Kameramann Martin Gschlacht verantwortlich, der erst 2024 mit dem Silbernen Bären für seine herausragende Kameraarbeit im Drama Des Teufels Bad ausgezeichnet wurde.
Der nun veröffentlichte Kinotrailer vermittelt bereits einen Eindruck von der visuellen Kraft und dem feinsinnigen Humor des Films, der Makabres mit gesellschaftssatirischen Elementen verbindet. Ab Ende Oktober 2026 wird das morbide Treiben schließlich deutschlandweit in den Kinos zu sehen sein.


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