Drei Generationen unter einem Dach
In der vierten Staffel hat sich das Wohnen über der traditionsreichen Tanzschule stark verändert. Mittlerweile bietet die Wohnung Platz für gleich drei Generationen. Neben den Schwestern Monika, gespielt von Sonja Gerhardt, und Helga, verkörpert von Maria Ehrich, leben dort auch deren fast erwachsene Töchter Dorli und Friederike sowie Familienoberhaupt Caterina Schöllack, die nach wie vor von Claudia Michelsen dargestellt wird. Die dritte Schwester Eva, gemimt von Emilia Schüle, verbringt dagegen weiterhin längere Zeit im Ausland, was im familiären Kreis als Umschreibung für einen langjährigen Gefängnisaufenthalt dient. Neu zum Ensemble stoßen zudem Darsteller wie Carlotta Bähre, Marie Louise Albertine Becker, Massiamy Diaby, Florian Stetter und Aziz Dyab.Das Zusammenleben der Frauen gestaltet sich gewohnt turbulent. Auf heftige Auseinandersetzungen folgen immer wieder leidenschaftliche Versöhnungen. Monika legt ihren Fokus voll und ganz auf die Tanzkarriere ihrer Tochter Dorli. Als diese jedoch unter dem enormen Leistungsdruck einzubrechen droht, gerät die enge Symbiose ins Wanken. Neue musikalische Impulse findet Monika durch den Straßenmusiker Sharif, und auch die Begegnung mit Friederikes Lehrer sorgt für frischen Wind im Liebesleben. Unterdessen zieht Caterina im Hintergrund weiterhin die Fäden als graue Eminenz, während offiziell Helga die Geschäfte der Tanzschule leitet. Helga versucht nach dem Weggang von Wolfgang in den Osten, mit Alkohol und Ablenkung über ihren Kummer hinwegzukommen. Als schliesslich Eva nach 14 Jahren aus der Haft entlassen wird, geraten die Machtverhältnisse im familiären Gefüge erneut ins Rutschen.
Ein Zeitpanorama voller Konflikte
Showrunnerin Annette Hess betont den besonderen historischen Kontext dieser neuen Folgen.1977 war ein aufreibendes Jahr – mit starken Parallelen zum Heute. Es war eine Zeit der Unsicherheit, der Extreme, Disko und Terror, es gab keine Grautöne.
Begleitet werden diese Entwicklungen unter anderem von der jungen Journalistin Linda Müller, die eine Dokumentation über das Traditionsunternehmen dreht und dabei eigene Ziele verfolgt. Die Handlung greift zentrale Themen wie toxische Beziehungen, Trauer, Selbstbestimmung und das schmerzhafte Loslassen auf. Die Dreharbeiten in der Hauptstadt dauern voraussichtlich noch bis Ende April 2025 an. Ein konkreter Sendetermin steht von Seiten des Senders bisher noch nicht fest.


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