Acht Filme auf der Shortlist
Die Vorjury, bestehend aus Filmschaffenden und Branchenexperten wie Anna Reitze, Barbara Wackernagel-Jacobs, David Lemm, Thure Riefenstein, Damian Sprenger und Florian Schmidt, schickt ein vielseitiges Feld ins Rennen. Folgende Werke haben den Sprung in die engere Auswahl geschafft:- „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ (Regie: Simon Verhoeven)
- „Babystar“ (Regie: Joscha Bongard)
- „Bis es blutet“ (Regie: Daniel Sager)
- „Hallo Betty“ (Regie: Pierre Monnard)
- „Lügen über meine Mutter“ (Regie: Aron Lehmann)
- „Rose“ (Regie: Markus Schleinzer)
- „Spaziergang nach Syrakus“ (Regie: Lars Jessen)
- „Vier minus drei“ (Regie: Adrian Goiginger)
Prominenter Jury-Vorsitz und Gala in Neunkirchen
In der nächsten Phase übernimmt die Hauptjury die Entscheidung über die Vergabe des begehrten Preises. Den Vorsitz führt in diesem Jahr der renommierte Filmregisseur Sönke Wortmann. Welcher Film und welche Filmschaffenden schlussendlich ausgezeichnet werden, erfährst du im Rahmen der feierlichen Preisverleihung. Die Gala steigt am Freitag, den 6. November 2026, ab 19 Uhr in der Neuen Gebläsehalle im saarländischen Neunkirchen. Tickets für die Veranstaltung sind im Vorverkauf erhältlich.Neben dem Hauptpreis steht auch der Nachwuchs im Bereich des Szenarios im Fokus: Für den Günter Rohrbach Drehbuchpreis sind 83 Exposés eingegangen. Die Vergabe dieser Auszeichnung erfolgt in Kooperation mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA), der Master School Drehbuch Berlin sowie der Arbeitskammer des Saarlandes. Der Drehbuchpreis wird am 5. November 2026 verliehen, direkt im Vorfeld der großen Gala während der Finalistenwoche.
Anspruchsvolles Kino mit gesellschaftlichem Fokus
Der Günter Rohrbach Filmpreis wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen und ist nach dem gebürtigen Neunkircher Produzenten Prof. Dr. Günter Rohrbach benannt. Rohrbach prägt das deutsche Film- und Fernsehwesen seit mehr als fünf Jahrzehnten. Von seiner Arbeit als WDR-Redakteur über die Leitung der Bavaria Film bis hin zur Professur an der HFF München und seiner Rolle als Ehrenpräsident der Deutschen Filmakademie hat er wichtige Weichen für das heimische Kino gestellt. Aus seiner Produktion stammen Welterfolge wie „Das Boot“ oder „Die unendliche Geschichte“ ebenso wie die Fernsehserie „Berlin Alexanderplatz“ und Kinohits wie „Schtonk“.Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind deutschsprachige Spielfilme mit einer Mindestlaufzeit von 80 Minuten, die sich inhaltlich mit den Themenfeldern Arbeitswelt und Gesellschaft auseinandersetzen. Damit stellt der Preis gezielt Produktionen in den Mittelpunkt, die aktuelle soziale Entwicklungen und menschliche Schicksale aufgreifen.


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