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Gentle Monster: Neues Drama feiert Premiere und startet im September

Marie Kreutzers Drama mit Léa Seydoux und Jella Haase im Kino.



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Foto: Alamode Film / Harald Fuhr. Mehr zum Thema Transparenz.

Das österreichisch-deutsch-französische Drama Gentle Monster hat seine feierliche Premiere im Berliner Delphi Filmpalast gefeiert. Neben Regisseurin und Drehbuchautorin Marie Kreutzer präsentierten sich auch die Hauptdarsteller Jella Haase, Laurence Rupp und Anton Rubtsov sowie weitere Kinoschaffende dem Publikum. Der Verleih Alamode Film bringt das Werk am 17. September 2026 offiziell in die deutschen und österreichischen Kinos.

Schwere Vorwürfe und erschüttertes Vertrauen

In der Geschichte steht das Leben der Konzertpianistin Lucy (gespielt von Léa Seydoux) im Mittelpunkt. Zusammen mit ihrem Ehemann Philip (Laurence Rupp) und dem gemeinsamen Sohn entscheidet sie sich für einen Neuanfang auf dem Land. Philip versucht dort, sich langsam von den Folgen eines Burnouts zu erholen und neue Kraft zu schöpfen. Die scheinbare ländliche Idylle bricht jedoch abrupt zusammen, als eines Tages unangekündigt die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür steht.

Die Sonderermittlerin Elsa (Jella Haase) konfrontiert das Paar mit äußerst schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Philip. Für Lucy beginnt damit ein albtraumhafter Abwärtssog: Das mühsam aufgebaute Vertrauen gerät komplett ins Schwanken. Sie sieht sich gezwungen, den Mann, an dessen Seite sie lebt, völlig neu zu hinterfragen. Der Film verwebt die Schicksale von Lucy und Elsa zu einer packenden Charakterstudie über Täuschung, Liebe und die schmerzhafte Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.

Starkes Ensemble und renommierte Filmemacher

Vor der Kamera vereint Gentle Monster eine bemerkenswerte Riege europäischer Schauspielerinnen und Schauspieler. Neben Léa Seydoux, Jella Haase und Laurence Rupp ist auch die französische Filmlegende Catherine Deneuve zu sehen. Das Ensemble wird durch weitere bekannte Namen wie Sylvester Groth, Anton Rubtsov, Nils Strunk, Patrycia Ziółkowska und Regina Fritsch ergänzt. Zudem feiert Malo Blanchet in dem Drama sein Debüt auf der Kinoleinwand.

Auch hinter den Kulissen setzt die Produktion auf ein erfahrenes Kreativteam: Für die Bildgestaltung zeichnet die Kamerafrau Judith Kaufmann verantwortlich, während Ulrike Kofler den Schnitt übernahm. Die Filmmusik stammt von der Oscar-prämierten französischen Musikerin Camille. Das Drehbuch und die Regie liegen in den Händen von Marie Kreutzer, die bereits mit vorherigen Arbeiten international auf sich aufmerksam machen konnte. Produziert wurde das Drama von der Film AG aus Österreich in Koproduktion mit Komplizen Film (Deutschland), Kazak Productions (Frankreich) sowie Partnern aus Schweden unter Beteiligung von ORF und ZDF/Arte. Bereits im Vorfeld erhielt das Filmprojekt internationale Anerkennung: Es wurde für den Investors Circle beim Filmmarkt in Cannes ausgewählt und mit dem ArteKino International Prize ausgezeichnet.

Sondervorführungen mit Fachtalks

Aufgrund der im Film thematisierten sensiblen Abgründe begleiten zahlreiche Sonderveranstaltungen in verschiedenen Städten den Kinostart. Im Anschluss an die Screenings finden Publikumsgespräche und Vorträge mit Fachleuten aus Opferschutz, Prävention und Rechtswissenschaft statt:
  • 14. September, Hamburg (Abaton Kino): Vortrag und Diskussion mit Alena Mess, Sachverständige für Familienrecht und Fachreferentin für Prävention sexualisierter Gewalt.
  • 17. September, Berlin (Delphi Lux): Gespräch mit Vertreterinnen von Innocence in Danger e.V. sowie N.I.N.A. e.V. zur Prävention von digitaler Gewalt an Kindern.
  • 21. September, Kiel (Studio Filmtheater): Auswertungsgespräch mit Nils Raupach vom PETZE-Institut für Gewaltprävention über Missbrauchsdarstellungen im Netz.
  • 23. September, Freiburg (Kino Friedrichsbau): Podiumsdiskussion mit Strafrechtlerin Prof. Tatjana Hörnle vom Max-Planck-Institut und weiteren Fachleuten.
  • 23. September, Münster (Cinema & Kurbelkiste): Publikumsrunde mit Experten von Zartbitter Münster, der Polizei Münster und der Caritas.
  • 15. Oktober, Oldenburg (Cine K): Austausch mit Fachberaterinnen der Beratungsstelle Wildwasser Oldenburg.
Gedreht wurde das Drama an verschiedenen Schauplätzen in Niederösterreich, der Steiermark, Bayern und Berlin. Wer anspruchsvolle Dramen mit gesellschaftlich relevanter Thematik schätzt, darf sich ab Mitte September auf einen intensiv besetzten Kinobeitrag freuen.

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