Am eindruckvollsten eröffnen wir unser Review zu "Für die Tonne: Wie wir unsere Lebensmittel verschwenden" wohl am ehesten mit einigen kleinen Fakten. Das ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs und doch können einen diese Zahlen durchaus ins Grübeln bringen.
· In Deutschland werden jährlich 20 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Abfall geworfen.
· Etwa 50% aller in der EU gefangenen Fische werden nicht verzehrt.
· Verschwendete Lebensmittel verursachen mindestens 10% der Treibhausgase.
Für die Tonne: Wie wir unsere Lebensmittel verschwenden
Jeden Tag landen ungeheure Mengen von Lebensmitteln im Müll - ein Vielfaches von dem, was nötig wäre, um das Hungerproblem auf der Welt zu lösen. Durch die Überproduktion wird die Umwelt zerstört und die Emission von Treibhausgasen wesentlich erhöht. Tristram Stuart folgt der Versorgungskette - von der Landwirtschaft über Industrie und Supermärkte bis zu den Verbrauchern - und entlarvt den Geist der Verschwendung auf jeder Ebene.
Wenn wir weitermachen wie bisher, so Stuart, drohen uns gigantische soziale und ökologische Probleme. Doch es gibt Lösungen, mit denen wir uns langsam beschäftigen sollten.
Überproduktion und Unterversorgung. Alles das scheint nicht zusammenzupassen, doch Tristram Stuart gelingt es auf 381 Seiten ziemlich eindringlich dieses Paradox zu durchleuchten. Und nicht nur das: Auch praktische Ratschläge wie man diesen "Nahrungsmüll" drastisch reduzieren könnte und zwar zum Wohle aller, gibt es auch. Angefangen bei ganz einfachen Tipps für das Einkaufen bis hin zu globalen Betrachtungen und Analysen.



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