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Der Übergang Review

Weltweite Virusapokalypse verwandelt Menschen in blutrünstige Kreaturen.



Bevor sie Das Mädchen Von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, Die Erste Und Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte - war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy.

Amy Harper Bellafonte.
Mit diesen Worten beginnt der Horrorthriller "Der Übergang" von Justin Cronin. Der Harvard-Absolvent und Professor für englische Literatur darf sich nicht nur darüber freuen, dass sein Buch reissenden Absatz findet, sondern auch dass die Filmrechte noch vor Erscheinen an Ridley Scott verkauft wurden. Was ist das nun für ein Schmöker, von dem Stephen King sagt: "Lesen Sie dieses Buch, und die Welt wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben"?

Irgendwas ist schief gegangen. Mächtig daneben. Als amerikanische Wissenschaftler damit begannen mit einem Virus herumzuspielen, der Gesundheit und Lebensdauer zu manipulieren wusste, kam es wie es kommen musste: Der Erreger, der Menschen zu einer Art "Vampir" werden lässt bahnt sich seinen Weg aus dem Hochsicherheitstrakt der Forschungsanstalt und infiziert die ganze Welt. Nicht-Infizierte Personen werden in schwer beschützten Kolonien abtransportiert, darunter eben auch die kleine Amy, die von ihrer tragenden Rolle zu diesem Zeitpunkt noch nichts ahnen konnte. Denn auch Amy trägt durch eine künstliche Infektion das Virus in sich und während die Welt dem Untergang entgegen rast, ist es an einem kleinen Mädchen die Balance zwischen den menschlichen und den vampirischen Bewohnern des Erdballs herzustellen.

Wie King ist auch Cronin ein Fan von tiefgründigen Charakteren und er nimmt sich ebenfalls die Zeit diese gebührend zu durchleuchten. Auf 1024 Seiten erfährt man also nicht nur alles über die Story als solche, sondern auch über alle Protagonisten der Handlung. So entsteht ein echter Suchtfaktor - "nur noch eine Seite" denkt man und wundert sich eine Stunde später, warum man nicht loslassen konnte. Cronins Schreibstil ist packend, man liest nicht nur einfach ein Buch, sondern hat immer wieder das Gefühl selbst Teil der Handlung zu sein. Kein Wunder, dass man sich nur schwer losreissen kann...

Unser Fazit

Weltweite Virusapokalypse verwandelt Menschen in blutrünstige Kreaturen.

Wer Stephen King liebt, wird auch "Der Übergang" lieben. Cronins schauriger Endzeit-Thriller ist Spannung pur.

Firesale (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 90%

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