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Der falsche Spiegel Review

Neues Abenteuer in der virtuellen Welt Tiefe mit packendem Cover Design


04.12.2011  Gabriel  9 Likes  0 Kommentare 
Sergej Lukianenko schrieb 1996 "Labyrinth der Spiegel" welches bei uns 2010 erschien und bei den Fantasy und Gaming Fans für Zündstoff sorgte, weil das Buch irgendwie beide Seiten so gut vereint wie kein anderes. Dazu musste man wirklich den Hut heben da sich das Buch 14 Jahre später immer noch aktuell liest! So erfreute es alle Leser, dass dieses Jahr der zweite Teil "Der falsche Spiegel" unter dem Heyne Verlag herausgebracht wurde. Was auf Anhieb auffällt ist das gute Cover Design, welches Heyne bei den Lukianenko Werken immer hat. Übersetzt wurde das Buch wieder einmal von Christiane Pöhlmann und es liest sich wie in einem Fluss.

Der normale Alltag
Moskau. Winter. Eine ungeputzte Wohnung. Alte Essensreste liegen auf dem Tisch"¦ das Einzige was man sieht ist das Flackern eines Bildschirms und ein Mensch der regungslos davor sitzt in einer Art Taucheranzug und mit einem komischen Helm auf dem Kopf. Im Ganzen und von außen betrachtet wirkt dies seltsam, Sergej Lukianenko Fans wissen aber schon längst, dass es sich um einen Sensorenanzug und einen VR-Helm handelt. Mit diesem Anzug an einen Rechner gekoppelt geht der Geist in eine virtuelle Welt namens "Tiefe". Hier hat man alles was man sich vorstellen kann und das ganze für wenig Geld. Man kann ein zweites Leben führen und ein völlig anderer Mensch sein mit seinem designeten Körper. In der Tiefe verliert sich der Verstand und man nimmt schnell an es sei die Realität. Dafür gibt es Timer damit man nicht am Rechner verhungert. Doch es gibt sogenannte Diver die sofort aus der Tiefe eintreten und austreten können. Dazu gehört auch der Hauptprotagonist Leonid. Diese Diver wurden bezahlt um Leute aus der Tiefer heraus zu retten, damit diese nicht in der echten Welt sterben. Leider gehört es der alten Zeit an das dies etwas Besonderes war, denn heutzutage ist jeder VR-Helm auf maximal 24 Stunden eingestellt. So musste sich Leonid einen neuen Job in der Tiefe suchen und arbeitet nun als Möbelpacker. In der realen Welt lebt er mit seiner Frau Vika zusammen die sich im ersten Teil des Buches in der Tiefe kennen und lieben lernten. Nur verändert sich alles wenn man in einer Beziehung ist und auf engsten Raum zusammen lebt und jeder sein Leben führt. Als dann noch ein guter Freund Leonids stirbt wird die Tiefe auf den Kopf gestellt und gefährlicher denn je.

Fortsetzungen"¦
Wir haben es bei Filmen und auch bei Büchern"¦ Fortsetzungen! Und wenn wir ehrlich sind ist so etwas immer ein Graus und man denkt sich insgeheim"¦ "Hoffentlich wirds gut". Und leider sind 75% aller Fortsetzungen schlecht oder zumindest schlechter als der Vorgänger. Bei dem Fantasy Buch "Der falsche Spiegel" trifft dies nicht zu. Die Stimmung am Anfang des Buches mag auf einige Leute eher fad wirken, aber Sie bringt genau das rüber wie das Leben des Hauptprotagonisten Leonid ist, es ist fad! Die Stimmung nimmt aber schnell fahrt auf und wird gewohnt undurchsichtig, witzig und vor allem spannend und hält dies wiedereinmal bis zu seinem glorreichen und überaus spannenden Ende bei.

Unser Fazit

Neues Abenteuer in der virtuellen Welt Tiefe mit packendem Cover Design

Als Lesefan muss ich wirklich sagen, dass ich selten einen so konstanten Autor wie Sergej Lukianenko lesen durfte. Er ist von der ersten bis zur letzten Zeile Spannend und kreativ. Man verliert sich drin und ist schnell mal 3 Stunden konstant am lesen. Das interessante dabei ist, dass dies nicht nur bei diesem Buch ist, sondern bei all seinen Büchern die er in Deutschland veröffentlicht hat. Für Fans von Fantasy mit einer Nerd-Gaming-Sci-Fi-Brise ist dieses Buch ein Muss! Selbst Leute die den ersten Teil nicht kennen können hier einsteigen!

Gabriel (Spielemagazin.de)

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Genre
Release 2011-11-09
Studio Heyne Verlag
Publisher Heyne Verlag
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